Seliger des Monats August 2019: »Seliger Ildefons Kardinal Schuster O.S.B.«

Der »Selige des Monats August« ist der Selige Ildefons Kardinal Schuster O.S.B. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 30. August. Seine Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

Sie wollen etwas womit sie sich an mich erinnern können. Das Einzige, was ich Ihnen überlassen kann, ist eine Einladung zur Heiligkeit …

Sel. Ildefons Kard. Schuster O.S.B.

»Er wurde am 18. Januar 1880 in Rom als Sohn bayerischer Eltern geboren und als Alfred Ludwig Alois getauft. Bald nach dem Tod seines Vaters trat er mit 11 Jahren in das Benediktinerklosterschülerheim St. Paul vor den Mauern ein und begann im Jahr 1896 sein Noviziat unter dem Namen Ildefons. Im Jahr 1902 legte er sein Ordensgelübde als Benediktiner ab. Nach dem Philosophiestudium an der Benediktinerhochschule Sant‘ Anselmo (Rom) und dem Theologiestudium im Kloster St. Paul wurde er im Jahr 1904 zum Priester geweiht. Am 26. Juni 1929 ernannte ihn Papst Pius XI. zum Erzbischof von Mailand und am 15. Juli zum Kardinal. 1933 wurde er Bailli des Malteserordens. Er war Großkreuz-Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Kardinal Schusters Tag begann, wo immer er sich aufhielt, um 3.30 Uhr und endete erst um 21.00 Uhr: Vier Stunden betete er pro Tag und vollbrachte ein riesiges Arbeitspensum So hielt er z.B. fünf Diözesansynoden ab. Er empfahl das Gebet und bei den Visiten die Katechese als ‚Grundvoraussetzung einer jeden seelsorglichen Tätigkeit‘, die Katholische Aktion und die Einbindung der Laien zur Belebung der Pfarre. Alfred Ildefons Schuster war ein überzeugter und unversöhnlicher Feind des Faschismus und verurteilte z. B. im Dom auch die Rassengesetze. Er setzte sich mit ganzer Kraft für die Armen ein, insbesondere im II. Weltkrieg. Mit Hilfe des Hl. Stuhles erwirkte er bei den Alliierten die Einstellung der im August 1943 begonnenen ‚Teppich-Bombardements‘ auf Mailand. Im April 1945 bot er sich als Vermittler zwischen der Faschistischen Sozialrepublik und dem deutschen Kommando einerseits und den Partisanen und Alliierten andererseits an, um einen Bürgerkrieg zu verhindern. Nach dem Friedensschluss gründete er die Domus Ambrosiana und die Caritas Ambrosiana, um den völlig Mittellosen zu helfen und förderte die Kultur von Priestern und Laien durch die Gründung der Hochschule für Ambrosianischen Gesang und Kirchenmusik. Er starb am 30.August 1954 dortselbst und wurde im Mailänder Dom beigesetzt. 1957 wurde von seinem Nachfolger als Erzbischof Giovanni Battista Montini, dem späteren Papst Paul VI., das Seligsprechungsverfahren eingeleitet. Als sein Grab am 28. Januar 1985 geöffnet wurde, war sein Leichnam unversehrt. Er wurde am 12. Mai 1996 seliggesprochen.« (Quelle: malteserorden.at)


Gebet zum Seligen Ildefons Kard. Schuster

Allmächtiger Gott, durch Deine Gnade war dem Seligen Alfredo Ildefonso aufgrund seiner beispielhaften Tugend eine große Gemeinde anvertraut. Hilf uns, dass wir unter der Führung des Evangeliums, seiner Lehre folgen und in der Sicherheit des Lebens wandeln, bis wir Dich von Angesicht zu Angesicht sehen in Deinem ewigen Himmelreich. Darum bitten wir durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.

14. Admonter Klostermarkttage: Vielfalt. Kulinarik. Spezialitäten.

Am 10. und 11. August 2019 finden wieder die weithin bekannten Klostermarkttage im Benediktinerstift Admont statt.

Klöster aus dem In- und Ausland präsentieren ihre klösterlichen Produkte im Rosarium des Stiftes Admont. Mit dabei ist sind z.B. das Stift Schlierbach mit ihrem einzigartigen Käse, das Stift Seitenstätten, das Benediktinerstift Göttweig und der Biobäcker aus St. Florian, um nur ein paar zu nennen. Auch wieder dabei, sind viele Gesäuse Partner, die das Angebot mit ihren regionalen Produkten wunderbar ergänzen.

Neben dem Markttreiben wartet auf die Besucher ein spannungsreiches und abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Für musikalische Unterhaltung wird bestens gesorgt sein. Am Samstag spielt die „Wüdara Musi“ auf und von 13:00 bis 15:00 Uhr gastiert der Radio Steiermark Wurlitzer live. Am Sonntag findet nach der Hl. Messe um 10:00 Uhr der traditionelle Frühschoppen der MK Admont statt, danach musiziert die „Brodjaga Musi“. Es freut uns besonders, dass Harry Prünster am Sonntag durch das Programm führen wird. An beiden Tagen finden am Nachmittag Hubschrauberrundflüge statt.

Für die kleinen Besucher bieten wir wieder spannende Attraktionen wie zum Beispiel Kinderschminken, Kasperltheater, Kreativstation, eine Schatzsuche. Besonders ist in diesem Jahr ist, dass wir gemeinsam mit der ENVESTA Energie- und Dienstleistungs GmbH ihr 20-jähriges Bestehen der Fernwärme Admont feiern. Am Sonntag haben Sie Thomas Morgenstern zu Gast, welcher für Autogramme zur Verfügung steht.

Bibliothek & Museum bietet im Zuge der Klostermarkttage einen ermäßigten Eintrittspreis von 1+1 GRATIS an und hat an beiden Tagen von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Es werden laufend Führungen und Sonderprogramme angeboten.

PROGRAMM

Samstag, 10. August 2019
11:00 Uhr Eröffnung durch Hwst. P. Prior Maximilian
11:00 bis 18:00 Uhr Klostermarkt, 20-Jahre Fernwärme Envesta, Fotobox
10:00 bis 18:00 Uhr ermäßigter Eintrittspreis in Bibliothek & Museum 1+1 GRATIS, laufende Spezialführungen
11:00 bis 17:00 Uhr musikalische Unterhaltung mit der „Wüdara Musi“
13:00 bis 15:00 Uhr Radio Steiermark-Wurlitzer live
13:00 bis 17:00 Uhr Kinderprogramm mit Kinderschminken, Speckstein schleifen, Schatzsuche durchs Museum
14:00 Uhr Kasperltheater
14:30 Uhr Wunderwelt der Bausteine – Spezialführung mit Wolfgang Riedl. Treffpunkt im Eingang des Museums Stift Admont. Anmeldungen unter +43 (0)3613/2312-604 oder museum@stiftadmont.at
Am Nachmittag Hubschrauberrundflüge
18:30 Uhr Hl. Messe in der alten Pfarrkirche

Sonntag, 11. August 2019
10:00 Uhr Hl. Messe in der Stiftskirche Admont
11:00 Uhr Frühschoppen mit der Musikkapelle Admont, durch das Programm führt Harry Prünster
11:00 bis 18:00 Uhr Klostermarkt 20-Jahre Fernwärme Envesta, Fotobox
10:00 bis 18:00 Uhr ermäßigter Eintrittspreis in Bibliothek & Museum 1+1 GRATIS, laufende Spezialführungen
13:00 bis 17:00 Uhr musikalische Unterhaltung mit der „Brodjaga Musi“
13:00 bis 17:00 Uhr Kinderprogramm mit Kinderschminken, Speckstein schleifen, Schatzsuche durchs Museum
14:00 Uhr Kasperltheater
14:00 bis 16:00 Uhr Autogrammstunde mit Thomas Morgenstern (sponsored by Envesta)
14:30 Uhr Wunderwelt der Bausteine – Spezialführung mit Wolfgang Riedl. Treffpunkt im Eingang des Museums Stift Admont. Anmeldungen unter +43 (0)3613/2312-604 oder museum@stiftadmont.at
Am Nachmittag Hubschrauberrundflüge
17:30 Uhr Choralvesper in der Stiftskirche Admont
19:00 Uhr Witzeshow mit Harry Prünster (Tickets exklusiv unter events@stiftadmont.at oder T +43 (0)3613/2312-601 erhältlich.)

Mehr zum Programm erfahren Sie unter https://www.stiftadmont.at/veranstaltungen/event/237-admonter-klostermarkttage-2019

Heiliger Vater Benedikt, Patron Europas, bitte für uns!

„Durch das Kreuz, d.h. durch das Gesetz Christi, gab er dem Recht im öffentlichen und privaten Leben ein Fundament und eine Richtung. Zu diesem Zweck muss daran erinnert werden, dass er die Menschheit den Vorrang des Gotteskults mittels des ‚Opus Dei‘ lehrte, d.h. mittels des liturgischen und rituellen Gebets. So geschah es, dass er in Europa jene geistige Einheit schuf, kraft derer Völker, die auf sprachlicher, ethnischer und kultureller Ebene getrennt waren, fühlten, das eine Volk Gottes zu sein; eine Einheit, die dank des unermüdlichen Wirkens der Mönche, die in die Spuren eines so hohen Meisters traten, das Kennzeichen des Mittelalters wurde.“ (Apostolisches Schreiben „Pacis nuntius“ des hl. Papstes Paul VI.)

Zu seinen Ehren feiern wir am Vorabend des Hochfests unseres Heiligen Vaters Benedikt, dem Patron Europas, am Mittwoch, 10. Juli 2019, um 18.30 Uhr in der Benediktskapelle einen Festgottesdienst, zu dem wir herzlich einladen. Nach dem Gottesdienst bitten wir zu einer kleinen Agape.

Selige des Monats Juli 2019: »Selige Zdenka Schelingová«

Die »Selige des Monats Juli« ist die Selige Zdenka Schelingová. Ihren Gedenktag feiert die Kirche am 31. Juli. Ihre Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

„Wenn wir Christus lieben, wird alles leichter. Unser Leben soll ein vollkommenes Ja sein, mit dem wir uns Gott ganz hingeben.“

Sel. Zdenka Schelingová

»Die selige Schwester Zdenka (Cecília) Schelingová aus der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz wurde am 24. Dezember 1916 in Krivá an der Orava, Slowakei, geboren. In den Jahren 1922-1930 besuchte sie dort die Grundschule. Am 6. Juli 1931 trat sie als Kandidatin, und am 28. Januar 1936 ins Noviziat in Podunajské Biskupice ein. Bei der Einkleidung erhielt Cecília den Schwesternnamen Zdenka. Am 30. Januar 1937 legte sie ihre ersten, und am 28. Januar 1943 die ewigen Gelübde ab. Als Krankenschwester arbeitete sie zunächst in Humenné, dann im staatlichen Krankenhaus in Bratislava, zunächst als Laborantin, später als Assistentin in der Röntgenabteilung bis zur Verhaftung am 29. 2. 1952. 1948, nach der Übernahme der politischen Macht durch die Kommunisten in der Tschechoslowakei, wurde die Situation der Kirchen immer schwieriger. Schwester Zdenka fühlte sich verpflichtet, sich für die katholische Kirche einzusetzen. Zweimal war sie an einer Befreiungsaktion für katholische Priester beteiligt. Der erste Versuch glückte, der zweite war als Falle, von der Geheimpolizei organisiert, in welche die Beteiligten, nichts ahnend, gerieten. Schwester Zdenka wurde verhaftet und im Justizpalast von Bratislava gefangen gehalten, verhört und gefoltert. Am 17. Juni 1952 wurde sie wegen Landesverrat auf 12 Jahre Gefängnis und zusätzlich zu 10 Jahren Verlust aller Bürgerrechte verurteilt. Sie litt ergeben in der Untersuchungshaft in Bratislava, dann in den Gefängnissen von Rimavská Sobota, Pardubice, Brno und Praha. Am 16. April 1955 wurde sie entlassen. Sie starb an den Folgen der Misshandlungen während der Gefangenschaft im Krankenhaus zu Trnava am 31. Juli 1955 im 39 Lebensjahr. Beerdigt wurde sie zunächst in Trnava. Am 16. Oktober 1979 wurde sie exhumiert und mit zehn anderen Mitschwestern in ein Gemeinschaftsgrab der Kreuzschwestern in Podunajské Biskupice übertragen. Am 14. September 2003 wurde sie vom Heiligen Vater Papst Johannes Paul II. in Bratislava seliggesprochen.« (Quelle: mykath.ch)


Gebet zur Seligen Zdenka Schelingová

Starker Gott, du hast der seligen Zdenka Schelingová eine außergewöhnliche Liebe zu Christus, dem Gekreuzigten, verliehen. Aus dieser Liebe hat sie den Kranken und den Priestern gedient. Durch ihr Vorbild mache auch uns bereit, das Leben für Menschen in Not einzusetzen und ein lebendiges Zeugnis zu geben für Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn. Amen.

»Unter beiderlei Gestalten hohe Dinge sind enthalten«: Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi

»Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi ist untrennbar mit dem Gründonnerstag, mit der Messe ›in Caena Domini‹, verbunden, in der die Einsetzung der Eucharistie gefeiert wird. (…) Was uns Jesus in der Vertraulichkeit des Abendmahlssaales geschenkt hat, bringen wir heute öffentlich zum Ausdruck, da die Liebe Christi nicht einigen wenigen vorbehalten, sondern für alle bestimmt ist. (…) Alles nimmt – so könnte man sagen – seinen Anfang beim Herzen Christi, der beim Letzten Abendmahl, am Vorabend seines Leidens, Gott gedankt und ihn gepriesen hat und so durch die Macht seiner Liebe den Sinn des Todes, dem er entgegenging, verwandelt hat.(…) Aus dem Herzen Christi, aus seinem ›eucharistischen Gebet‹ am Abend vor seinem Leiden und Sterben, entspringt jene dynamische Kraft, die die Wirklichkeit in allen ihren Dimensionen – kosmisch, menschlich und geschichtlich – verwandelt. Alles geht von Gott, von der Allmacht seiner dreieinigen Liebe aus, die in Jesus Fleisch geworden ist. In diese Liebe wird das Herz Christi hineingenommen; darum kann er auch angesichts des Verrats und der Gewalt Gott danken und ihn preisen und verwandelt auf diese Weise die Dinge, die Menschen und die Welt. (Predigt S.H. Papst em. Benedikt XVI. in der heiligen Messe am Hochfest des Leibes und Blutes Christi, Basilika St. Johann im Lateran, 23. Juni 2011)

Herzlich laden wir zur Feier der heiligen Messe mit Spendung des eucharistischen Segens am Donnerstag, 20. Juni 2019, um 18.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein.

»Drei Personen, ein Gott?«: Dreifaltigkeitssonntag

»Am heutigen Tag betrachten wir die Heiligste Dreifaltigkeit so, wie Jesus sie uns zu erkennen gegeben hat. Er hat uns offenbart, dass Gott Liebe ist, ›nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in den drei Personen des einen göttlichen Wesens‹ (Präfation): Gott ist Schöpfer und barmherziger Vater; er ist der eingeborene Sohn, ewige fleischgewordene Weisheit, gestorben und auferstanden für uns; und schließlich ist er Heiliger Geist, der alles, den Kosmos und die Geschichte, zur abschließenden Vereinigung unter ein Haupt hinführt. Drei Personen, die ein Gott sind, da der Vater Liebe ist, da der Sohn Liebe ist, da der Geist Liebe ist. Gott ist ganz und gar nur Liebe, reinste, unendliche und ewige Liebe. Er lebt nicht in glanzvoller Einsamkeit, sondern ist vielmehr unerschöpflicher Quell des Lebens, das sich unaufhörlich hin schenkt und mitteilt. Wir können es in einem gewissen Maß erahnen, wenn wir sowohl den Makrokosmos – unsere Erde, die Planeten, die Sterne, die Galaxien – als auch den Mikrokosmos – die Zellen, die Atome, die Elementarteilchen – betrachten. In alles Seiende ist in gewissem Sinne der ›Name‹ der Allerheiligsten Dreifaltigkeit eingeprägt, da das ganze Sein, bis hin zum letzten Partikel, ein In-Beziehung-Sein ist, und auf diese Weise scheint Gott durch, der Beziehung ist, es scheint letztlich die Schöpferliebe durch. Alles geht aus der Liebe hervor, strebt hin zur Liebe und bewegt sich gedrängt von der Liebe, natürlich in unterschiedlichen Stufen des Bewusstseins und der Freiheit. ›Herr, unser Herrscher, / wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde!‹ (Ps 8,2) – ruft der Psalmist aus.« (S.H. Papst em. Benedikt XVI., Angelus am Petersplatz am Angelus am Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit, 7. Juni 2009)

Herzlich laden wir zur Feier der heiligen Messe am Dreifaltigkeitssonntag, 16. Juni 2019, um 18.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein.

»Komm herab, o Heilger Geist…«: das Hohe Pfingstfest

»An Pfingsten ist dann der Heilige Geist öffentlich in der Form von Sturmwind und Feuerzungen gekommen, und das eigentliche Zeichen war dann das Sprechen der Apostel in allen Sprachen, womit sich die Universalität des Glaubens und der Kirche ankündigte, in der die Trennungen von Babylon überwunden sind. Babylon ist Zeichen des Hochmuts, und dann verstehen die Menschen sich nicht mehr. Der Heilige Geist ist Kraft der Liebe, und er schenkt Verstehen in der Verschiedenheit und in der Unterschiedenheit. Er gibt Einheit in der Vielgestalt der Kulturen und der Gaben, die den Menschen gegeben sind.« (S.H. Papst em. Benedikt XVI., Generalaudienz, 7. Mai 2008)

Herzlich laden wir zur Feier der heiligen Messe am Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, um 18.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein.


Gebet zum Heiligen Geist

Erleuchte unsere Augen, Heiliger Geist,
dass wir nicht blind werden
für die Wunder deiner Schöpfung, deiner Güte und Liebe.
Erleuchte unsere Augen, Heiliger Geist,
dass wir nicht blind werden für die Dunkelheiten und Leiden in unserer Welt.

Öffne unsere Ohren, Heiliger Geist,
dass wir nicht taub werden für dein Wort und deine Wahrheit.
Öffne unsere Ohren, Heiliger Geist,
für die Bitten und Stimmen von Menschen und ihre Schreie der Not.

Durchdringe unseren Geist, Heiliger Geist, damit wir
Tag für Tag deinen Willen erkennen und in
deinem Licht das Licht sehen.
Durchdringe unseren Geist, Heiliger Geist, damit wir
die Geister zu unterscheiden lernen.

Erhelle unser Herz, Heiliger Geist,
damit wir lieben was wahrhaft und gerecht ist und
in allem, was wir lieben, dich lieben.

Hülle uns ein in dein Licht und deine Wahrheit,
dass wir uns senden lassen in diese Welt, dir lobsingen
und die Kraft deiner Auferstehung feiern. Amen.

Selige des Monats Juni 2019: »Selige Michał Tomaszek und Zbigniew Strzałkowski, Märtyrer von Chimbote«

Die »Seligen des Monats Juni 2019« sind der Selige Michał Tomaszek und der Selige Zbigniew Strzałkowski. Ihren Gedenktag feiert die Kirche am 7. Juni. Ihre Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.
„Märtyrer des Glaubens und der Liebe, Zeugen der Hoffnung. Märtyrer des Glaubens, weil dieser ihnen die Kraft gab, den bevorstehenden Tod zu ertragen; Märtyrer der Liebe, weil sie ihr ganzes Leben den ländlichen Gemeinden widmeten… und deshalb sind sie nicht nur für unsere Diözese, sondern für alle Katholiken in Peru, Zeugen der Hoffnung.“ (Inschrift am Ort der Seligsprechung)
Zbigniew Strzałkowski, geboren 1958 in Tarnau (Polen), band sich 1980 mit der Ordensprofess an die Franziskaner-Minoriten und wurde 1986 zum Priester geweiht. Nach einer Zeit als Erzieher im Jungenseminar von Liegnitz eröffnete er die Mission des Ordens in Peru. Michael Tomaszek, geboren 1960 in Lankwitz, legte 1981 die Ordensprofess bei den Franziskaner-Minoriten ab und wurde 1987 zum Priester geweiht. Nach einem Seelsorgseinsatz in der Pfarrei Penzig brach er in die Mission nach Peru auf, wo dem Orden die weitverstreute Pfarrei Pariacoto in der Diözese Chimbote anvertraut war.
Hier leisteten die beiden Minoriten zwei Jahre lang ihren Dienst, verwirklichten eine franziskanische Gemeinschaft im Dienst des Volkes, besuchten die Dörfer in den Anden und verausgabten sich in ihrem pastoralen und karitativen Dienst. Am Abend des 9. August 1991 wurden sie von einer Terrorgruppe außerhalb der Ortschaft Pariacoto ermordet. Ihre Seligsprechung erfolgte am 5. Dezember 2015 in Chimbote (Peru). (Quelle: seligheiligefranziskanisch.de)


Gebet zu den seligen Michał Tomaszek und Zbigniew Strzałkowski

Herr, Du hast deinen Söhnen Michał und Zbigniew die Gnade des Priestertums geschickt. Du hast sie als Verkünder der froh machenden Botschaft nach Peru geschickt. Wir danken Dir, dass Du ihnen die Palme des Martyriums geschenkt hast, und wir bitten Dich: Nimm sie auf in den Kreis der Heiligen. Durch ihr Blut, das sie für Dich vergossen haben, schenke auch uns Ausdauer und Treue im Glauben, und mache uns zu Zeugen der Hoffnung. Beschütze Du unser Leben und schenke unserer Heimat den Frieden. Nimm die unschuldigen Opfer von Gewalt in Dein Reich auf und schenke ihnen ewigen Lohn. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Dveri Pax holt Gold bei den Decanter World Wine Awards

Der weltweit wichtigste Wein-Award verleiht Gold für Dveri-Pax, das Weingut der Admonter Benediktiner Mönche.

Die autochthone Rebsorte Furmint wird doppelt ausgezeichnet. Ein riesiger Erfolg für Dveri-Pax, das Weingut des steirischen Benediktinerstifts Admont: Bei den soeben veröffentlichten »World Wine Awards 2019« des renommierten englischen Fachmagazins »Decanter« holte das in der slowenischen Steiermark liegende Weingut für seinen Schaumwein Jahrgang 2015 die begehrte Gold Medaille.

Nach dem Triumph des Vorjahres mit insgesamt 13 Medaillen stellt die aktuelle Gold-Bewertung damit nun den nächsten Meilenstein in der mehr als 800 Jahre langen Weinbautradition der obersteirischen Benediktinermönche dar. Insgesamt freut man sich in diesem Jahr über neun Medaillen – neben Gold wurde unter anderem auch zwei Mal Silber verliehen. Damit festigt Dveri-Pax erneut seinen Platz in der absoluten Top-Liga der europäischen Weingüter.

 

»Frische Aromen von Kiwi und grünem Apfel. Am Gaumen Aromen von Quitte und Zitrone mit einem reichen, cremigen und mineralischen Aspekt.« urteilte die Jury über den »DP Brut Furmint 2015« und vergab mit 95 Punkten die Gold-Medaille.

Der Decanter World Wine Award (DWWA) ist der größte und einflussreichste Weinwettbewerb der Welt. Die DWWA wird von den besten Weinexperten aus der ganzen Welt beurteilt und ist international für ihre strengen Bewertungsverfahren bekannt.

280 der weltweit angesehensten Weinexperten haben beim Award in London mehr als 15.000 Weine aus 50 Ländern verkosten und bewertet. »Die Auszeichnung für Dveri-Pax und somit auch für das Stift Admont ist eine Bestätigung für unsere tägliche qualitätsvolle Arbeit im Weingarten sowie im Keller. Besonders stolz sind wir natürlich auf die Gold-Medaille – auch deshalb weil diese für Furmint verliehen wurde und somit für eine sehr besondere Rebsorte« freut sich Franz Pichler, der Wirtschaftsdirektor des Benediktinerstiftes Admont. Die autochthone Rebsorte Furmint – oder Šipon wie sie in Slowenien genannt wird – repräsentiert die Region wie keine andere. Neben Gold für den Furmint-Schaumwein findet sich mit Silber auch der Furmint Klassik (2018) in der aktuellen Wertung. »Furmint ist eine Rebsorte, die sehr große Erträge bringt, wenn man das will. Wir aber reduzieren den Ertrag stark, damit die Trauben an Qualität gewinnen« sagt Danilo Flakus, Direktor und Önologe des Weinguts Dveri-Pax. 

Ausgebaut werden die Furmint-Lagenweine in großen Fässern aus slawonischer Eiche, die Klassik im Stahltank. In besonderen Jahrgängen wird Furmint auch als Strohwein gekeltert. Flakus: «Furmint zählt zu den Aushängeschildern des slowenischen Weinbaus. Ein Wein, der unser Land in all seiner Schönheit repräsentiert.« Insgesamt umfassen die »Dveri-Pax«-Weinberge knapp 75 Hektar, ausgepflanzt sind neben Furmint noch zwölf weitere Rebsorten. Der Sitz des Weinguts und auch der Keller liegen im slowenischen Jarenina, nur wenige Kilometer von der steirischen Grenze zu Spielberg entfernt. Jährlich werden hier um die 300.000 Liter Wein gekeltert. Und das in höchster Qualität, wie Kellermeister Flakus betont: «Die Trauben lesen wir fast ausschließlich von Hand. In der Weinerzeugung verbinden wir unser Know-how und unsere Erfahrungswerte aus einer jahrhundertelangen Tradition mit modernster Technologie. Das Ergebnis des Reifeprozesses sind wunderbar harmonische Weine, die sich durch Frische, sanften, fruchtigen Geschmack und höchste Qualität jeder einzelnen Sorte auszeichnen. Das wichtigste Merkmal all unserer Weine ist aber ihre außergewöhnliche Trinkbarkeit.«

Im Besitz der Mönche des Admonter Benediktinerstifts sind die Weingärten bereits seit dem 12. Jahrhundert. Die Anbauflächen wurden von Weinbauern aus der Region bewirtschaftet, die unter anderem den Messwein herstellten. Nachdem das Stift in der Zeit des Nationalsozialismus von den Besitzungen enteignet wurde, erhielten die Admonter ihre Ländereien in den 90er-Jahren wieder zurück. Seit 2001 erntet man den Wein wieder selbst. Und das mit großem Erfolg wie nicht nur die aktuellen Auszeichnungen bei den »Word Wine Awards« zeigen. Hauptabsatzmärkte sind neben Österreich und Slowenien vor allem Deutschland, Polen, Großbritannien, USA, Australien und China. Hauptsorten sind Sauvignon, Grauburgunder, Riesling, Welschriesling und eben auch Furmint.

Ein »Dveri-Pax«-Wein dieser autochthonen Rebsorte hat bei Decanter übrigens schon einmal die höchste aller Auszeichnungen bekommen – die »International Trophy« – und zwar der »Furmint/Šipon Strohwein 2009«.

Weine von Dveri Pax können im Weinverkauf im Haus der Begegnung erworben werden!

 

Christi Himmelfahrt

Der Zahl »40« kommt innerhalb der Bibel eine besondere Bedeutung zu: 40 Tage dauerte die Sintflut, ebenso lang zog sich Jesus in die Wüste zurück; 40 Jahre dauerte die Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste und 40 Tage war Mose auf dem Berg Sinai. Auch innerhalb des österlichen Festkreises hat die Zahl 40 eine besondere Bedeutung. So beginnt mit dem Aschermittwoch die 40tägige Fastenzeit, die – abzüglich der Sonntage – mit Ostern endet. Der Christi-Himmelfahrtstag wiederum folgt 40 Tage nach Ostern. An ihm feiert die Kirche das Gedächtnis der Aufnahme Christi in den Himmel. Biblisch geht es zurück auf die Apostelgeschichte und die dort berichtete Erfahrung der Jünger, dass Jesu Sterben am Kreuz nicht den endgültigen Tod bedeute: »Den Aposteln erwies er sich nach seinem Leiden auch durch viele Beweise als lebendig, indem er ihnen während vierzig Tagen erschien und über das Reich Gottes redete.« (Apg 1,3) Weiters berichtet das Lukas-Evangelium (Lk 24,50-52): »Dann führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie. Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben; sie aber fielen vor ihm nieder. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück.« (Quelle: katholisch.at)

Herzlich laden wir zur Feier der heiligen Messe am Donnerstag, 30. Mai 2019, um 18.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein.