Weltmissionssonntag im Außerordenlichen Monat der Weltmission

Kirche ist mehr als unsere Kirche im Ort. Kirche ist eine weltweite Gemeinschaft von Christen. Im Oktober 2019, dem Außerordentlichen Monat der Weltmission, und ganz besonders am Weltmissionssonntag feiern wir die weltweite Kirchengemeinschaft. Am Weltmissionssonntag feiern wir unseren Glauben mit der weltweiten Kirchengemeinschaft. Millionen Menschen sind an diesem Tag im Gebet miteinander verbunden. Der Weltmissionssonntag ist die älteste Kirchenkollekte der Welt und die größte Solidaritätsaktion unseres Planeten.

Herzlich laden wir am Sonntag, 20. Oktober 2019, um 18.30 Uhr zur Feier der heiligen Messe in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit FairTrade-Schokoladepralinen und Bio-Fruchtgummi käuflich zu erwerben und mit dieser Spende Jugendprojekte in Missionsländern zu unterstützen.

Heiliger des Monats Oktober 2019: »Daniel Comboni«

Der »Heilige des Monats Oktober« ist der heilige Daniel Comboni. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am
10. Oktober. Seine Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

Eines Abends sprang ein Junge über die Mauer auf das Gelände der Mission. „Wer bist Du?“, fragte Comboni den Jungen, der ganz außer Atem war. „Ich bin der Sklave eines Kamelhändlers,“ erwiderte dieser. „Und wer hat Dich geschickt?“, fragte Comboni weiter. „Gott hat mich geschickt“, war die unerwartete Antwort. Ganz betroffen von der Antwort gewährte Comboni dem Jungen Unterkunft und erteilte ihm Unterricht. Später empfing der Junge die Taufe und nahm den Namen seines Beschützers an. Daniel Sorur studierte später in Rom und wurde 1887 Priester.

»Daniel, geboren am 15. März 1831, wurde am kleinen Priesterseminar in Verona ausgebildet und 1854 zum Priester geweiht. Von 1857 bis 1859 wirkte er als Missionar im Sudan und Zentralafrika. 1867 gründete er in Verona das Missionsinstitut der Söhne des Heiligsten Herzen Jesu und eröffnete noch im selben Jahr die erste Niederlassung in Kairo. 1864 entwickelt er unter dem Titel Piano per la rigenerazione dell’Africa, Plan zur Widerherstellung (des Christentums) für Afrika ein Programm für die Missionsarbeit in Nordafrika; 1870 unterrichtete er beim 1. Vatikanischen Konzil Papst Pius IX. von seinen Plänen zur Missionierung Zentralafrikas. 1871 verfasste er eine Ordensregel, 1872 gründete er die Schwesterngemeinschaft Pie Madri della Nigrizia, Fromme Mütter für Afrika, und eine Zeitschrift für die Missionsarbeit in Afrika, die noch heute unter dem Titel Nigrizia erscheint. Auf Daniel Comboni geht die Wiederbelebung der fast schon aufgegebenen Missionsarbeit in Schwarzafrika zurück. 1872 wurde er zum Provikar für Zentralafrika ernannt. 1873 ging er selbst nach Khartoum / Al Khurtum, 1877 wurde er zum dortigen Bischof und zum Apostolischen Vikar für Zentralafrika ernannt. Er starb am 10. Oktober 1881 in Khartoum/Al Khurtum im Sudan. Die Söhne des Heiligsten Herzen Jesu wurden 1895 vom Papst bestätigt. Heute arbeiten über 4000 Ordensleute und Mitglieder des Säkularinstituts in 24 Ländern in Afrika und Mittelamerika. 1500 Comboni Missionsschwestern, wie die Pie Madri della Nigrizia genannt werden, leben und arbeiten in rund 30 verschiedenen Ländern in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Daniele Comboni wurde 1996 seliggesprochen, die Heiligsprechung erfolgte am 5. Oktober 2003.«

(Quelle: heiligenlexikon.de)


Gebet zum heiligen Daniel Comboni 

O Vater, der heilige Daniel Comboni hatte ein wunderbares und grenzenloses Vertrauen zu Dir: Auf seine Fürsprache schenke auch uns einen einfachen und tiefen Glauben, der sich jeden Tag Deinem Willen ganz anvertraut. O Vater, der Opfergeist und die mutige Liebe zum Kreuz brannten im Herzen des heiligen Daniel Comboni: Schenke auch uns – wie ihm – ein großmütiges Herz, das sich hingibt und Opfer bringt ohne zu ermüden. O Vater, der heilige Daniel Comboni hatte eine große Liebe zu den Armen und Verlassenen: Gib, dass wir – wie er – keine Ruhe haben, wenn wir jemanden sehen, der Deine Liebe noch nicht kennengelernt hat; mach uns zu Missionaren des Evangeliums, damit viele Menschen Dir begegnen können. O Vater, der heilige Daniel Comboni hat sein ganzes Leben damit verbracht, Dein Reich unter den Völkern Afrikas auszubreiten, er hat Afrika und die Afrikaner von Herzen geliebt: Auf seine Fürsprache schenke den Völkern Afrikas das Brot des Evangeliums und stärke die Missionare in den Ländern dieses Kontinents. Heiliger Daniel Comboni, bitte für uns!

(Comunitá Cenacolo)

»Getauft und gesandt«: Außerordentlicher Monat der Weltmission Oktober 2019

»Papst Franziskus hat den Oktober 2019 als Außerordentlichen Monat der Weltmission ausgerufen. Zum Auftakt wird der Papst am Dienstagabend eine Vesper im Petersdom feiern. Unter dem Motto Getauft und gesandt: die Kirche Christi missionarisch in der Welt sind die Gläubigen aufgerufen, sich in den kommenden vier Wochen ihrer eigenen Mission besonders bewusst zu werden und, so der Papst, mit neuem Schwung die missionarische Umgestaltung des Lebens und der Seelsorge wiederaufzunehmen. In vielen Diözesen weltweit gibt es Initiativen und Veranstaltungen, bei denen Gebet, Zeugnisse von Gläubigen und das Nachdenken über den Missionsauftrag der Kirche im Mittelpunkt stehen.

Der 1. Oktober ist der Gedenktag der Heiligen Therese von Lisieux (1873-1897), die zusammen mit dem Jesuitenmissionar Franz Xaver (1506-1552) Patronin der Weltmission ist. Die Papst-Vesper im Petersdom an diesem Tag werden Zeugnisse von Missionaren begleiten, die Franziskus am Ende auch entsenden wird. Für den Missionsmonat gibt es ein speziell gestaltetes Logo in Form eines Missionarkreuzes, dessen traditionelle Farben an die fünf Kontinente erinnern.

Logo des Außerordentlichen Monats der Weltmission

Der Ruf nach einer Kirche im Aufbruch und der Ruf nach Evangelisierung als deren wichtigste Herausforderung gehört zu den Konstanten im Pontifikat von Franziskus. Schon in seinem nur wenige Monate nach der Papstwahl 2013 veröffentlichten Schreiben Evangelii Gaudium rief er zu einer pastoralen und missionarischen Neuausrichtung der Kirche auf. Versetzen wir uns in allen Regionen der Erde in einen Zustand permanenter Mission, schrieb der Papst.

Die Kirche brauche weiterhin Männer und Frauen, die kraft ihrer Taufe großherzig auf den Ruf antworten, hinauszugehen aus ihrem Zuhause, um das Wort Gottes zu verkünden und das Evangelium zu bezeugen, betont der Papst in seiner Botschaft zum kirchlichen Weltmissionssonntag, der als einer der Höhepunkte im Missionsmonat heuer am 20. Oktober von den Gläubigen weltweit gefeiert wird. Die Notwendigkeit der Rettung von der Sünde und die Befreiung vom persönlichen und gesellschaftlichen Übel erfordern die Mission bis an die äußersten Grenzen der Erde, hält Franziskus fest.

Missionsarbeit sei nichts von der Seelsorgearbeit Unabhängiges, sondern in gewisser Weise der Höhepunkt, sagte der Präsident der Päpstlichen Missionswerke, Erzbischof Giovanni Pietro Dal Toso, im Vorfeld des Missionsmonats. Dieser sei eine außergewöhnliche Gelegenheit, um der täglichen Pastoralarbeit dabei zu helfen, neue Kraft aus der missionarischen Dimension zu schöpfen.

Unser Vater im Himmel,
als Dein Sohn, unser Herr Jesus Christus,
von den Toten auferstand, hat er
seinen Jüngern den großen Auftrag gegeben:
»Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern.«
Du erinnerst uns daran,
dass wir kraft unserer Taufe
an der Mission der Kirche teilhaben
und für sie Verantwortung tragen.
Schenke uns die Gaben des Heiligen Geistes,
um mutig und entschlossen
das Evangelium zu bezeugen.
Die Mission,
die Christus seiner Kirche anvertraut hat,
ist noch lange nicht vollendet.
Deshalb bitten wir Dich
um neue Ideen und um wirksame Formen,
um Leben und Licht
in die Welt von heute zu tragen.
Hilf uns,
allen Völkern die rettende Liebe und die Barmherzigkeit
Jesu Christi erfahrbar zu machen,
der mit Dir lebt und herrscht
in der Einheit des Heiligen Geistes
jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Gebet von Papst Franziskus zum Außerordentlichen Monat der Weltmission

Franziskus hatte den Außerordentlichen Monat der Mission 2019 vor zwei Jahren angekündigt. Der Missionsmonat steht in der Tradition des Apostolischen Schreibens Maximum illud, in dem Papst Benedikt XV. (1914-1922) vor genau 100 Jahren an das Evangelium und die Verkündigung der Botschaft Jesu als die Wurzeln der Mission erinnerte und Eckpunkte der Missionsarbeit darlegte. In dem Dokument forderte er unter anderem Respekt vor anderen Kulturen und grenzte die kirchliche Verkündigung von kolonialen Bestrebungen ab.

Papst Franziskus erteilt in seiner diesjährigen Botschaft zum Sonntag der Weltmission erneut dem Proselytismus, also dem Abwerben von Mitgliedern anderer Religionen und Konfessionen, eine Absage: Dieses göttliche Leben ist nicht eine Verkaufsware – wir betreiben keinen Proselytismus -, sondern ein Reichtum, den man weiterschenken, mitteilen, verkündigen muss: Hierin liegt der Sinn der Mission. Der Ruf zur Umkehr muss laut Franziskus deshalb stets unter Achtung der persönlichen Freiheit und der Menschenwürde sowie im Dialog mit den Kulturen und Religionen der Völker erfolgen.

Scharf kritisiert der Papst zudem zunehmenden Säkularismus, der sich zur ausdrücklichen und kulturellen Ablehnung der aktiven Vaterschaft Gottes in unserer Geschichte auswachsen könne. Dies verhindere die Brüderlichkeit aller Menschen. Ohne den Gott Jesu Christi wird jeder Unterschied zu einer höllischen Bedrohung, die jegliche brüderliche Aufnahme und fruchtbare Einheit des Menschengeschlechts verunmöglicht, so Franziskus.

Kritisch blickt der Papst auch auf Selbstbezogenheit. Um in Kultur und Gesellschaft den Boden für die Botschaft Gottes zu ebnen, müsse jede ungebührende ethnische und kirchliche Introversion überwunden werden. Franziskus bekräftigt, dass Gott alle Menschen retten wolle und alle Christen gerufen seien, ihm dabei zu helfen: Jeder von uns ist eine Mission in der Welt, weil er Frucht der Liebe Gottes ist, so der Papst. «

(Quelle: Kathpress, 30.09.2019)

»Sende uns deine heiligen Engel zu Hilfe…«: Fest der heiligen Schutzengel

Am 2. Oktober gedenkt die katholische Kirche der heiligen Schutzengel. »Auch die Engel sind in Christus und auf Christus hin geschaffen (vgl. Kol 1,16). Deshalb sind sie nach den großen Lehrern der Kirche von Gott mit übernatürlicher Gnade ausgestattet. Sie sind in der Geschichte Gottes mit den Menschen Diener und Boten Gottes (vgl. Heb 1,7). Besonders im Zusammenhang der Offenbarung Jesu Christi treten sie als deutende Boten auf (vgl. Lk 1,11-13.26-28; Mt 28,2-4; Apg 1,10-11). Schließlich sind die Engel personale Gestalten des Schutzes und der Fürsorge Gottes für die Gläubigen. In dem bekannten Psalm (und Kirchenlied) Wer im Schutz des Höchsten wohnt wird das Vertrauen und die Zuversicht in Gott auch damit begründet: Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen (Ps 91,11; vgl. Gotteslob 291). So sind die Engel dienende Geister, ausgesandt, um denen zu helfen, die das Heil erben sollen (Heb 1,14). Ausgehend von solchen Aussagen hat sich in der Frömmigkeitsgeschichte der Kirche der Glaube herausgebildet, Gott habe jedem Gläubigen, ja jedem Menschen einen besonderen Schutzengel beigegeben. Diese Glaubensüberzeugung stößt heute, zumal in der verniedlichenden Form eines falschen Kinderglaubens, auf Skepsis. Sie hat indes – recht verstanden – einen Anhalt in der Aussage Jesu über die Kinder: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters (Mt 18,10). Sie bringt nochmals zum Ausdruck, dass die sichtbare Welt eine unsichtbare Tiefendimension besitzt und dass jeder einzelne Mensch, auch und gerade das kleine Kind, vor Gott einen unendlichen Wert besitzt. Die Engel sind uns Helfer und Bürgen dafür, dass unsere Hoffnung und Sehnsucht nicht ins Leere gehen, dass uns der Himmel offensteht.« (Deutsche Bischofskonferenz: Katholischer Erwachsenen-Katechismus. Bd. 1: Das Glaubensbekenntnis der Kirche. S. 110f.)

Gott geht mit dir, seinem Kinde; fürchte dich nicht! – Auf jedem Punkte, wo du stehst, ist ein Schutzengel; wo du bist, ist Dein Gott; wo dein Gott ist, da ist dein Helfer!

Johann Kaspar Lavater

Im Gedächtnis und in Dankbarkeit an diesen besonderen Schutz und Beistand, den uns der barmherzige Vater geschenkt hat, laden wir herzlich zur Feier der heiligen Messe am Mittwoch, 2. Oktober 2019, um 18.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein.

945 Jahre Stiftskirche in Admont: Kirchweihfest

»Am 29. September 1074 weihte Gebhard in Gegenwart der Bischöfe Altmann von Passau, Reginward von Freisingen und Günther von Gurk, des Salzburger Dompropstes, Witilo, des Abtes von St. Peter, Reginward, des Markgrafen, Ottokar V. (III.), der Grafen Werner von Reichersberg, Engelbert, Sighard und vieler Salzburger Ministerialen die Kirche zu Admont ein, zu Ehren der Heiligen Maria und Blasius.«

Jacob Wichner O.S.B., Geschichte des Benediktiner-Stiftes Admont

In diesem Jahr begeht das Stift Admont sein 945-Jahr-Jubiläum. Am Sonntag, 29. September 2019, laden wir herzlich zur Feier der heiligen Messe anlässlich des 945. Jahrestages der Kirchweihe der Stiftskirche in Admont um 18.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein.

Ab diesem Sonntag finden wieder Sonntag und Mittwoch Abend Gottesdienste statt!

Der »International Buy a Priest a Beer Day« und der hl. Arnulf von Soissons

Alljährlich wird im September ein inoffizieller internationaler Tag gefeiert: der »International Buy a Priest a Beer Day« Der Catholic Gentlemens Blog schreibt über dieseen Tag: »On this festive day faithful Catholics all over the world take their priests out for a beer and get to know them better. It’s a beautiful Catholic tradition that goes back to the time of St. Hopswald of Aleyard, the first man to take his priest out for a beer.« Dabei wird auch des heiligen Arnulfs (Arnolds) von Soissons gedacht. Er wurde im Jahr 1040 in Brabant als Sohn einer vornehmen Familie geboren. Seit seiner Jugend wurde er zum Ritter ausgebildet und diente einige Jahre unter König Heinrich I. 1060 trat er ins Benediktinerkloster Saint-Médard in Soissons ein. 1076 sollte er zu dessen Abt gewählt werden. Dem Hagiographen nach soll er aus Demut zuerst dieses Amt abgelehnt und das Kloster verlassen haben. Ein Wolf soll ihn als Zeichen göttlicher Intervention gezwungen haben, wieder zurückzukehren und das Amt anzunehmen. Um 1080 wurde er zum Bischof der Stadt ernannt und wurde Nachfolger von Bischof Ursio. » Er unterstützte mit Nachdruck die Reformen von Papst Gregor VII., hatte aber starke Auseinandersetzungen mit seinem Vorgänger, der von König Philipp I. unterstützt wurde. 1085 musste Arnulf deshalb sein Bischofsamt niederlegen. « (heiligenlexikon.de) Er verließ Soisson und gründete die Abtei St. Peter in Ouldenburg, wo er seine wahre Leidenschaft entdeckte: das Brauen von Bier. Damals galt Bier wegen des geringen Alkohols und durch die Resthefe als »Geschenk für die Gesundheit«. Sein Bierrezept verbreitete sich rasch und es wurde zum Frühstück oder auch untertags getrunken. Der Alkoholgehalt war genug für eine entspannende Wirkung und es hydrierte den Körper ausreichend. Andererseits hatte das in der Resthefe enthaltene Vitamin B eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Als die Pest die Stadt Ouldenburg erreichte, war Arnulf noch immer Abt dort und hielt die Einwohner davon ab, das Wasser zu trinken. Stattdessen verteilte er sein alkoholisches Gebräu und viele Menschen überlebten dort. Dasselbe passierte auch mit dem Ausbruch der Cholera, nur dieses Mal war über Belgien hinaus ganz Europa betroffen – ausgenommen Ouldenburg. Dort erkrankte niemand. Ein echter Heiliger ist er, weil er Medizin braute, keinen Alkohol. Ihm wird in Brüssel am »Tag des Bieres« mit einer Umzug gedacht. Arnulfs Heiligsprechung wurde schon für das Konzil von 1119 in Reims angedacht, sie erfolgte dann bei der Synode in Beauvais nach Einholung der Zustimmung des päpstlichen Gesandten am 6. Januar 1120 durch Erhebung der Gebeine. Sein Gedenktag ist der 14. August. Er gilt als Patron der Bierbrauer und der Müller.
Der »International Buy a Priest a Beer Day« soll in seinem Gedenken ein Tag der Dankbarkeit für das Priestertum sein. Andererseits kann er auch als eine Möglichkeit gesehen werden, Priester näher kennen zu lernen und ihnen einen Augenblick der Ruhe in ihren mannigfaltigen Aufgaben in der Seelsorge zu verschaffen.

(Quellen: heiligenlexikon.de/Wikipedia/catholico.org)

Heilige des Monats September: »heilige Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs Stephan Pongrácz, Melchior Grodecz und Markus Stephan Crisinus«

Die »Heiligen des Monats September« sind die heiligen Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs Stephan Pongrácz, Melchior Grodecz und Markus Stephan Crisinus. Ihren Gedenktag feiert die Kirche am 7. September. Ihre Reliquien befinden sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

»Das Jesuitenkolleg in Graz, von den Habsburgern zur Rekatholisierung Innerösterreichs gestiftet, hatte in der Zeit der Gegenreformation eine starke Ausstrahlung. Fünfzehn seiner Schüler werden als Märtyrer des katholischen Bekenntnisses gerühmt. Markus Stephan Križevčanin (Crisinus; geboren 1588) studierte am Jesuitenkolleg in Wien, dann am Jesuitenkolleg in Graz, wo er als Doktor der Philosophie abschloss. Ab 1611 studierte er in Rom am Collegio Romano der Jesuiten; aus ihm ging dann später die Päpstliche Universität Gregoriana hervor. In Rom wurde er 1615 zum Priester geweiht. Markus wurde als Administrator des in der Nähe von Kaschau gelegenen Benediktinerklosters Krásna eingesetzt. Stephan Pongracz (geboren 1582) trat in Brünn/Brno in den Jesuitenorden ein. Er studierte an den Kollegien in Klausenburg – dem heutigen Cluj-Napoca – und Prag sowie am Jesuitenkolleg in Graz. Stephan war ab 1619 in Kaschau Kaplan für die kaiserlich-ungarischen Truppen und die ungarischen Zivilisten. Melchior Grodecz (geboren 1584) trat ebenso  in Brünn/Brno in den Jesuitenorden ein. Er studierte an den Kollegien in Wien, und Prag sowie am Jesuitenkolleg in Graz, dort zusammen mit Stephan Pongracz und Markus Stephan Crisinus. 1614 wurde er zum Priester geweiht. 1618 kam er als Kaplan für die polnischen und böhmischen Truppen ins protestantische Siebenbürgen nach Humenné bei Kaschau. Alle drei wurden schon bald verhaftet, gefoltert und nach ihrer Weigerung, dem katholischen Glauben abzuschwören, getötet. Eine Gräfin ließ die Leichname nach Tyrnau –  das heutige Trnava – überführen und in der dortigen Jesuitenkirche, der späteren Ursulinenkirche, feierlich bestatten. Die drei Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs wurden am 18. Dezember 1904 durch Papst Pius X. selig- und am 2. Juli 1995 in Košice durch Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.«

(Quelle: heiligenlexikon.de / Messbuch. Die Eigenfeiern der österreichischen Diözesen)


Gebet zu den heiligen Märtyrern des Grazer Jesuitenkollegs

Herr, unser Gott, die heiligen Märtyrer, deren Gedenken wir (heute) feiern, sind in unserem Land herangebildet worden zum Einsatz für deine Kirche. Höre auf ihre Fürsprache und mache auch uns standhaft im Glauben Darum bitten wir durch Jesus Chrisus. Amen.

(Tagesgebet zum Gedenktag der hll. Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs)

Seliger des Monats August 2019: »Seliger Ildefons Kardinal Schuster O.S.B.«

Der »Selige des Monats August« ist der Selige Ildefons Kardinal Schuster O.S.B. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 30. August. Seine Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

Sie wollen etwas womit sie sich an mich erinnern können. Das Einzige, was ich Ihnen überlassen kann, ist eine Einladung zur Heiligkeit …

Sel. Ildefons Kard. Schuster O.S.B.

»Er wurde am 18. Januar 1880 in Rom als Sohn bayerischer Eltern geboren und als Alfred Ludwig Alois getauft. Bald nach dem Tod seines Vaters trat er mit 11 Jahren in das Benediktinerklosterschülerheim St. Paul vor den Mauern ein und begann im Jahr 1896 sein Noviziat unter dem Namen Ildefons. Im Jahr 1902 legte er sein Ordensgelübde als Benediktiner ab. Nach dem Philosophiestudium an der Benediktinerhochschule Sant‘ Anselmo (Rom) und dem Theologiestudium im Kloster St. Paul wurde er im Jahr 1904 zum Priester geweiht. Am 26. Juni 1929 ernannte ihn Papst Pius XI. zum Erzbischof von Mailand und am 15. Juli zum Kardinal. 1933 wurde er Bailli des Malteserordens. Er war Großkreuz-Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Kardinal Schusters Tag begann, wo immer er sich aufhielt, um 3.30 Uhr und endete erst um 21.00 Uhr: Vier Stunden betete er pro Tag und vollbrachte ein riesiges Arbeitspensum So hielt er z.B. fünf Diözesansynoden ab. Er empfahl das Gebet und bei den Visiten die Katechese als ‚Grundvoraussetzung einer jeden seelsorglichen Tätigkeit‘, die Katholische Aktion und die Einbindung der Laien zur Belebung der Pfarre. Alfred Ildefons Schuster war ein überzeugter und unversöhnlicher Feind des Faschismus und verurteilte z. B. im Dom auch die Rassengesetze. Er setzte sich mit ganzer Kraft für die Armen ein, insbesondere im II. Weltkrieg. Mit Hilfe des Hl. Stuhles erwirkte er bei den Alliierten die Einstellung der im August 1943 begonnenen ‚Teppich-Bombardements‘ auf Mailand. Im April 1945 bot er sich als Vermittler zwischen der Faschistischen Sozialrepublik und dem deutschen Kommando einerseits und den Partisanen und Alliierten andererseits an, um einen Bürgerkrieg zu verhindern. Nach dem Friedensschluss gründete er die Domus Ambrosiana und die Caritas Ambrosiana, um den völlig Mittellosen zu helfen und förderte die Kultur von Priestern und Laien durch die Gründung der Hochschule für Ambrosianischen Gesang und Kirchenmusik. Er starb am 30.August 1954 dortselbst und wurde im Mailänder Dom beigesetzt. 1957 wurde von seinem Nachfolger als Erzbischof Giovanni Battista Montini, dem späteren Papst Paul VI., das Seligsprechungsverfahren eingeleitet. Als sein Grab am 28. Januar 1985 geöffnet wurde, war sein Leichnam unversehrt. Er wurde am 12. Mai 1996 seliggesprochen.« (Quelle: malteserorden.at)


Gebet zum Seligen Ildefons Kard. Schuster

Allmächtiger Gott, durch Deine Gnade war dem Seligen Alfredo Ildefonso aufgrund seiner beispielhaften Tugend eine große Gemeinde anvertraut. Hilf uns, dass wir unter der Führung des Evangeliums, seiner Lehre folgen und in der Sicherheit des Lebens wandeln, bis wir Dich von Angesicht zu Angesicht sehen in Deinem ewigen Himmelreich. Darum bitten wir durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.

14. Admonter Klostermarkttage: Vielfalt. Kulinarik. Spezialitäten.

Am 10. und 11. August 2019 finden wieder die weithin bekannten Klostermarkttage im Benediktinerstift Admont statt.

Klöster aus dem In- und Ausland präsentieren ihre klösterlichen Produkte im Rosarium des Stiftes Admont. Mit dabei ist sind z.B. das Stift Schlierbach mit ihrem einzigartigen Käse, das Stift Seitenstätten, das Benediktinerstift Göttweig und der Biobäcker aus St. Florian, um nur ein paar zu nennen. Auch wieder dabei, sind viele Gesäuse Partner, die das Angebot mit ihren regionalen Produkten wunderbar ergänzen.

Neben dem Markttreiben wartet auf die Besucher ein spannungsreiches und abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Für musikalische Unterhaltung wird bestens gesorgt sein. Am Samstag spielt die „Wüdara Musi“ auf und von 13:00 bis 15:00 Uhr gastiert der Radio Steiermark Wurlitzer live. Am Sonntag findet nach der Hl. Messe um 10:00 Uhr der traditionelle Frühschoppen der MK Admont statt, danach musiziert die „Brodjaga Musi“. Es freut uns besonders, dass Harry Prünster am Sonntag durch das Programm führen wird. An beiden Tagen finden am Nachmittag Hubschrauberrundflüge statt.

Für die kleinen Besucher bieten wir wieder spannende Attraktionen wie zum Beispiel Kinderschminken, Kasperltheater, Kreativstation, eine Schatzsuche. Besonders ist in diesem Jahr ist, dass wir gemeinsam mit der ENVESTA Energie- und Dienstleistungs GmbH ihr 20-jähriges Bestehen der Fernwärme Admont feiern. Am Sonntag haben Sie Thomas Morgenstern zu Gast, welcher für Autogramme zur Verfügung steht.

Bibliothek & Museum bietet im Zuge der Klostermarkttage einen ermäßigten Eintrittspreis von 1+1 GRATIS an und hat an beiden Tagen von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Es werden laufend Führungen und Sonderprogramme angeboten.

PROGRAMM

Samstag, 10. August 2019
11:00 Uhr Eröffnung durch Hwst. P. Prior Maximilian
11:00 bis 18:00 Uhr Klostermarkt, 20-Jahre Fernwärme Envesta, Fotobox
10:00 bis 18:00 Uhr ermäßigter Eintrittspreis in Bibliothek & Museum 1+1 GRATIS, laufende Spezialführungen
11:00 bis 17:00 Uhr musikalische Unterhaltung mit der „Wüdara Musi“
13:00 bis 15:00 Uhr Radio Steiermark-Wurlitzer live
13:00 bis 17:00 Uhr Kinderprogramm mit Kinderschminken, Speckstein schleifen, Schatzsuche durchs Museum
14:00 Uhr Kasperltheater
14:30 Uhr Wunderwelt der Bausteine – Spezialführung mit Wolfgang Riedl. Treffpunkt im Eingang des Museums Stift Admont. Anmeldungen unter +43 (0)3613/2312-604 oder museum@stiftadmont.at
Am Nachmittag Hubschrauberrundflüge
18:30 Uhr Hl. Messe in der alten Pfarrkirche

Sonntag, 11. August 2019
10:00 Uhr Hl. Messe in der Stiftskirche Admont
11:00 Uhr Frühschoppen mit der Musikkapelle Admont, durch das Programm führt Harry Prünster
11:00 bis 18:00 Uhr Klostermarkt 20-Jahre Fernwärme Envesta, Fotobox
10:00 bis 18:00 Uhr ermäßigter Eintrittspreis in Bibliothek & Museum 1+1 GRATIS, laufende Spezialführungen
13:00 bis 17:00 Uhr musikalische Unterhaltung mit der „Brodjaga Musi“
13:00 bis 17:00 Uhr Kinderprogramm mit Kinderschminken, Speckstein schleifen, Schatzsuche durchs Museum
14:00 Uhr Kasperltheater
14:00 bis 16:00 Uhr Autogrammstunde mit Thomas Morgenstern (sponsored by Envesta)
14:30 Uhr Wunderwelt der Bausteine – Spezialführung mit Wolfgang Riedl. Treffpunkt im Eingang des Museums Stift Admont. Anmeldungen unter +43 (0)3613/2312-604 oder museum@stiftadmont.at
Am Nachmittag Hubschrauberrundflüge
17:30 Uhr Choralvesper in der Stiftskirche Admont
19:00 Uhr Witzeshow mit Harry Prünster (Tickets exklusiv unter events@stiftadmont.at oder T +43 (0)3613/2312-601 erhältlich.)

Mehr zum Programm erfahren Sie unter https://www.stiftadmont.at/veranstaltungen/event/237-admonter-klostermarkttage-2019

Heiliger Vater Benedikt, Patron Europas, bitte für uns!

„Durch das Kreuz, d.h. durch das Gesetz Christi, gab er dem Recht im öffentlichen und privaten Leben ein Fundament und eine Richtung. Zu diesem Zweck muss daran erinnert werden, dass er die Menschheit den Vorrang des Gotteskults mittels des ‚Opus Dei‘ lehrte, d.h. mittels des liturgischen und rituellen Gebets. So geschah es, dass er in Europa jene geistige Einheit schuf, kraft derer Völker, die auf sprachlicher, ethnischer und kultureller Ebene getrennt waren, fühlten, das eine Volk Gottes zu sein; eine Einheit, die dank des unermüdlichen Wirkens der Mönche, die in die Spuren eines so hohen Meisters traten, das Kennzeichen des Mittelalters wurde.“ (Apostolisches Schreiben „Pacis nuntius“ des hl. Papstes Paul VI.)

Zu seinen Ehren feiern wir am Vorabend des Hochfests unseres Heiligen Vaters Benedikt, dem Patron Europas, am Mittwoch, 10. Juli 2019, um 18.30 Uhr in der Benediktskapelle einen Festgottesdienst, zu dem wir herzlich einladen. Nach dem Gottesdienst bitten wir zu einer kleinen Agape.