Heiliger des Monats Juni 2022: »Heiliger Karl Lwanga«

Der »Heilige des Monats Juni« ist der heilige Karl Lwanga und seine Gefährten. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 3. Juni.

1879 waren die ersten christlichen Missionare von Europa nach Uganda gekommen und konnten dort bald Erfolge aufweisen. Als König Mutes, der die Missionare unterstützt hatte, starb, wurde der junge König Mwanga sein Nachfolger. Er war dem christlichen Glauben anfangs zugetan, seine Beamten und Ratgeber aber lehnten das Christentum als eine Fremdreligion ab und hielten die europäischen Missionare für Spione. König Mwanga hörte auf sie; das erste katholische Opfer wurde am 15. November 1885 der 15 Jahre alte Page Yosefu Mukasa Balikuddembe, in der Hauptstadt Kasubi – dem heutigen Kampala -, der den 18-jährigen König ob seines ausschweifenden Lebensstils, seiner Avancen gegenüber den männlichen Pagen und des Märtyrertodes des anglikanischen Bischofs James Hannington kritisierte. Den Zorn des Königs erregte dann der 17-jährige Page Dionysius (Denis) Ssebuggwawo. Auf einer Jagd fragte ihn der König, ob es stimme, dass er anderen Jugendlichen Religionsunterricht erteile. Als Dionysius dies eingestand, bohrte der König ihm eine Lanze durch den Hals. Der Junge lag dann die ganze Nacht hindurch in seinem Blut, bis er am nächsten Morgen, dem 26. Mai 1886, enthauptet wurde. Mit ihm starben die christlichen Pagen Anderea Kaggwa und Ponsiano Ngondwee. Am Abend dieses Tages erklärte König Mwanga öffentlich, er wolle alle töten lassen, die „beten“. Als Karl Lwanga, der Aufseher der königlichen Pagen, vom Entschluss seines Königs hörte, versammelte er seine Kameraden zu einem langen Nachtgebet, um sie auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten. Vier Jungen, die noch im Glauben unterwiesen wurden, empfingen in aller Eile die Taufe. Am nächsten Morgen berief der König eine Gerichtssitzung ein. Der König erklärte: „Diejenigen von Euch, die nicht beten, sollen an meiner Seite bleiben; die anderen sollen sich gegenüber an der Schilfwand aufstellen“. Karl Lwanga schritt als erster zur Wand, 15 andere folgten ihm nach. Sie bekannten sich zu ihrem Glauben und wurden ins Gefängnis abgeführt. Zwei der Pagen wurden in den folgenden Tagen den einheimischen Göttern geopfert: Athanasios (Antanansio) Bazzekuketta wurde am 27. Mai in Nakivubo in Stücke geschnitten, ebenso erging es an diesem Tag Matthias Kalemba (Mulumba, Fortis) in Kasubi; mit ihnen starben zwei Anglikaner. Die übrig Gebliebenen brachte man nach Namugongo, das 60 km von Kampala entfernt liegt. Dort wurden sie am 3. Juni in große Strohbündel eingebunden, auf einen hohen Scheiterhaufen gelegt und verbrannt. So starben mit Karl Lwanga Achileo Kiwanuka, Mukasa Adolofu Ludigo, Ambrosio Kibuuka, Anatoli Kiriggwajjo, Bruno Sserunkuuma, Gyaviira, Jakob (Yakobo) Buuzabalyawo, Kizito – mit 13 Jahren der jüngste, Lukka Baanabakintu, Mbaga Tuzinde, Mugagga und Mukasa Kiriwawanvu, dazu dreizehn anglikanische Angehörige des Königshofes. Karl Lwanga war im November 1885 zusammen mit den anderen Pagen am Hof getauft worden, er wurde Katechet und Betreuer der jungen Christen am Hof. Zu den Ugandischen Märtyrern gehören auch Gonzaga Gonza, der am 27. Mai 1886 in Lubowa enthauptet wurde, Nowa Mawaggali, der am 31. Mai in Mityana wilden Hunden vorgeworfen wurde, sowie Johannes Maria Muzeyi, der am 27. Januar 1887 in Mengo enthauptet wurde. Reliquien von Karl Lwanga und Gefährten werden in der Basilika in St-Maurice aufbewahrt. Weitere Reliqien befanden sich in der Kirche Heilig Blut in Dinslaken, nach deren Abriss wurden sie in die dortige Kirche St. Vincentius überführt. Mit seinen 21 katholischen Gefährten wurde Karl Lwanga am 6. Juni 1920 von Papst Benedikt XV. seliggesprochen, ihre Heiligsprechung erfolgte am 18. Oktober 1964 durch Papst Paul VI. Karl Lwanga wurde 1934 zum Patron der katholischen Aktion und der Jugend Afrikas erklärt. Patron der Katholischen Aktion der Jugend Afrikas. (Quelle: heiligenlexikon.de)


Gebet zum heiligen Karl Lwanga und seine Gefährten

Lieber Gott, wir danken Dir für die Tugend und das Beispiel Deines Märtyrers, des heiligen Karl Lwanga und seiner Gefährten. Hilf uns, die tiefe Liebe zu Deiner Kirche nachzuahmen, die sie inspirierte, den katholischen Glauben an andere weiterzugeben.

Karl Lwanga und seine Gefährten, ihr habt in einer Gesellschaft gelebt, die dem katholischen Glauben gegenüber feindlich eingestellt war. Euer Herrscher war ein entschiedener Gegner des Christentums. Er tat alles, was er konnte, um euch daran zu hindern, den katholischen Glauben an andere weiterzugeben.

Trotz der Bedrohung durch Leiden und Tod zögertet ihr nicht, andere über Christus zu lehren und sie in seine Kirche zu führen. Ihr habt weiterhin das Evangelium gepredigt und andere zu Gott geführt, auch wenn dies zu eurem Tod führen würde.

Betet für mich, dass ich den gleichen Mut und die gleiche Hingabe wie ihr habt.

Heiliger Karl Lwanga und Gefährten, betet für uns!

(Quelle: praymorenovenas.com; übersetzt aus dem Englischen)

Seliger des Monats Mai 2022: »Seliger Vladimir Ghika«

Der »Selige des Monats Mai« ist der selige Vladimir Ghika. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 16. Mai.

»Zweifache und geheimnisvolle Liturgie: Der Arme sieht Christus in dem zu ihm kommen, der ihm hilft. Der Wohltäter sieht im Armen den leidenden Christus, der sich über ihn beugt. Doch gerade deshalb handelt sich um eine einzige Liturgie. Wird die Geste richtig ausgeführt, so ist auf beiden Seiten nur Christus: Christus der Retter kommt dem leidenden Christus entgegen, und beide vereinen sich im auferstandenen, glorreichen und segnenden Christus.« (Sel. Vladimir Ghika über seine „Liturgie des Nächsten“ als Ergänzung der Eucharistie)

Vladimir Ghikas Großvater war Gregorio Ghika X., der letzte regierende Vertreter des Fürstenhauses, das vom 17. bis ins 19. Jahrhundert in der Walachei und in Moldawien regierte. Vladimirs Vater war Verteidigungsminister und Außenminister von Rumänien, bei Vladimirs Geburt bevollmächtigter Minister beim Sultan in Konstantinopel, später in Wien, Rom und St. Petersburg; seine Mutter Alessandrina Moret de Blaremberg war eine vornehme französische Adelige. Vladimir, geboren am 25. Dezember 1873 in Konstantinopel, studierte Politik, Philosophie und Jura, danach noch Theologie in Paris und am „Angelicum“ der Dominikaner, damals noch im Kloster an Santa Maria sopra Minerva in Rom. 1902 trat er von der Orthodoxe Kirchen zur römisch-katholischen Kirche über. Papst Pius X. riet ihm, seinen Wunsch, Priester oder Mönch zu werden, nicht sofort umzusetzen. Deshalb war er dann als Laienmissionar in Rumänien tätig und widmete sich caritativen Aufgaben: er gründete die erste kostenlose Krankenfürsorge-Einrichtung in Bukarest, das Sanatorium „San Vincenzo de Paoli“, das erste kostenlose Krankenhaus und eine Erste-Hilfe-Station. Während der Balkankriege kümmerte er sich 1913 um die Kriegsverletzten und leistete den Cholerakranken Beistand. Im Ersten Weltkrieg widmete er sich diplomatischen Missionen, den Opfern des Erdbebens von Avezzano in Italien, den Tuberkulosepatienten und Kriegsverletzten in verschiedenen Krankenhäusern in Rom. In dieser Zeit entstand seine „Liturgie des Nächsten“, die sich zum Mittelpunkt seines Handelns entwickelte. 1923 wurde er in Paris zum Priester geweiht, kurz danach erhielt er vom Vatikan die Genehmigung zur Feier der Messe nach dem byzantinischen Ritus und damit als erster Priester das Privileg, nach beiden Riten zu zelebrieren. Er wurde Rektor der „Ausländerkirche“ in Paris und nahm seines Wohnsitz in der Arbeitervorstadt Villejuif, wo er mit Protesten und Beschimpfungen empfangen, geschlagen und mit Steinen beworfen wurde. 1931 wurde er zum Apostolischen Protonotar ernannt. Bis 1939 arbeitete Vladimir Ghika in Frankreich als Seelsorger, unter anderem als vom Papst berufenes Mitglied des Ständigen Komitees des Internationalen Eucharistischen Kongresses. Seine geistlichen und sozialen Aktivitäten führten ihn auf alle Kontinente. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges war er in Bukarest als Seelsorger für die römisch-katholischen und die griechisch-katholischen Gemeinden tätig. Als die Stadt von den Alliierten bombardiert wurde – Rumänien war Verbündeter von Nazi-Deutschland -, verließ er die Stadt nicht, sondern bestand darauf, bei den Armen und Kranken zu bleiben. Während der Hungersnot von 1946 bat er die USA um Zusendung von Lebensmitteln; auf seine Veranlassung wurden Hilfsgüter auch an die orthodoxen Klöster von Moldawien gegeben. 1948 begann in Rumänien die Unterdrückung der katholischen Kirche und deren Unterwerfung unter die Autorität der weitgehend von der Staatsmacht gelenkten Orthodoxen Kirche. Sechs griechisch-katholischen Bischöfe wurden gefangen genommen: fünf starben im Gefängnis, nur einer überlebte die 22 Jahre währende Haft; verfolgt wurden auch die etwa 600 Priester. Im November 1952 wurde Vladimir Ghika im Alter von 79 Jahren vom rumänischen Geheimdienst Securitate wegen Hochverrats verhaftet, da er sich nicht der von den Kommunisten gegründeten Staatskirche anschließen wollte. Er wurde seiner Kleider beraubt, beinahe 80 nächtlichen Befragungen unterzogen, verlor in Folge von Schlägen Augenlicht und Gehör, erlitt Folterungen mit elektrischem Strom. Für seine Mitgefangenen wirkte er als Zuhörer, als Beichtvater und als Helfer beim Gebet. An den Folgen der Folter starb er am 16. Mai 1954 in dem Bukarester Gefängnis. Der Seligsprechungsprozess für Ghika wurde 2002 eröffnet. Die Seligsprechung erfolgte am 31. August 2013 in Bukarest durch den Präfekten der vatikanischen Heiligsprechungskongregation, Kardinal Angelo Amato. (Quelle: heiligenlexikon.de)


Gebet zum seligen Vladimir Ghika

Allmächtiger und ewiger Gott, der du dem seligen Vladimir, Priester und Märtyrer, die Kraft gegeben hast, auch in Zeiten der Verfolgung die lebendige Gegenwart deiner Liebe zu bezeugen, gib uns die Gnade, durch sein Beispiel und seine Fürsprache unbeirrt in deinem Dienst zu bleiben, in Gemeinschaft mit dem apostolischen Glauben, durch Christus, unseren Herrn. Amen.

(Quelle: vladimir-ghika.ro; übersetzt aus dem Englischen)

Heilige des Monats April 2022: »Hl. Katharina von Siena«

Die »Heilige des Monats April« ist die heilige Katharina von Siena. Ihren Gedenktag feiert die Kirche am 29. April.

Katharina wurde als 24. Kind des wohlhabenden Pelzfärbers Jacopo di Benincasa und seiner Frau Lapa di Puccio di Piagente geboren; ihre Zwillingsschwester starb kurz nach der Geburt. Es war eine Zeit der Bürgerkriege, Machtkämpfe und Familienfehden; der Papst residierte in Avignon, der Adel unterdrückte das Volk. Mit sechs Jahren hatte Katharina ihre erste Vision mitten auf der Straße: sie sah Jesus Christus im Ornat des Papstes, umgeben von Petrus, Paulus und Johannes. Mit sieben Jahren legte sie das Gelübde der Jungfräulichkeit ab. Schon als Kind lebte sie asketisch. Schon mit zehn Jahren hatte sie Kontakte zum Dominikanerorden, dem ihr Vetter Tommaso della Fonte beigetreten war. Im Alter von zwölf Jahren sollte sie heiraten, weigerte sich aber, was ihr besonders die Mutter übel nahm. Der Zwist mit der Mutter endete nach drei Jahren, als der Vater über Katharinas Kopf eine weiße Taube schweben sah und daraufhin bestimmte, man solle sie in Ruhe lassen. Als ihr Gesicht durch Pockennnarben entstellt wurde, lebte sie nur noch zurückgezogen zu Hause. Sie ernährte sich von Kräutern und Wasser, fastete wochenlang, betete und übte sich im Schweigen, geißelte sich blutig und schlief wenig.

1363 trat Katharina in ihrer Heimat gegen den Willen ihrer Eltern in den Dritten Orden der Dominikaner ein, die wegen ihres langen schwarzen Umhanges „Mantellaten“ genannt wurden, und lebte zunächst weiter in asketischer Strenge gegen sich selbst äußerst zurückgezogen. Sie lernte Brevier und Heiligenleben zu lesen. Ihre radikale Gottsuche faszinierte andere Männer und Frauen, Laien und Religiöse, die sich ihr anschlossen. Nach einer Vision gab sie ihr zurückgezogenes Leben auf und widmete sich mit äußerster Hingabe in der Pflege von Kranken und Armen im Ospedale della Scala und im Leprosenheim San Lazzaro. In einer mystischen Vision erlebte sie 1367 ihre Vermählung mit Christus und tauschte ihr Herz mit ihm; den Ehering sah sie ihr Leben lang an ihrem Finger. Mit inständigen Gebeten erflehte sie für ihre Eltern die Lösung aus dem Fegefeuer und nahm Peinigungen auf sich. Legenden berichten, wie sie bei einer Teuerung Brot aus dem als verdorben geltenden Mehl buk und damit ihre Umgebung ernähren konnte. Mit einigen ihrer Anhänger zog Katharina nun durchs Land. Als im Städtekrieg 1368 zwei ihrer Brüder gefangen genommen wurden, erreichte Katharina deren Freilassung. 1370 erlebte sie Ekstasen und den mystischen Tod in der Nachfolge Christi. Um eine umfassende Reform der Kirche zu erreichen, schrieb sie Briefe an hochgestellte Persönlichkeiten, die sie mitunter drei verschiedenen Sekretären gleichzeitig diktierte. 1373 unterstützte sie den – weithin erfolglosen – Aufruf von Papst Gregor XI. zu einem Kreuzzug. 1374 musste sie ihr ungewöhnliches Verhalten und auch ihre Visionen vor dem Generalkapitel der Dominikaner an Santa Maria Novella in Florenz rechtfertigen, konnte jedoch alle Bedenken ausräumen und durfte fortan in offiziellem Auftrag der Kirche reisen und predigen. Als geistlicher Führer wies ihr das Generalkapitel des Ordens Raimund von Capua zu, der später auch ihre Biografie verfasste. Katharina arbeitete weiter hingebungsvoll für Arme und Kranke in Siena. Bei der Pflege von Pestkranken – darunter ihr Beichtvater Raimund von Capua – steckte sie sich 1374 an, ließ sich aber nicht von ihrem Tun abhalten. Einem frierenden Bettler gab sie eines Tages ihren Mantel; kritisiert, dass es unschicklich sei, ohne Mantel auf die Straße zu gehen, antwortete sie: „Ich will mich lieber ohne Mantel als ohne Liebe finden lassen.“ Den Verfall der Integrität des Klerus kritisierte Katharina nachhaltig: „Was Christus am Kreuz erwarb, wird mit Huren vergeudet!“ Sie scheute sich nicht, den „Herren der Kirche im Namen Gottes den Tod zu wünschen“.

Bewunderung weckten Katharinas Briefe zu spirituellen Fragen. Immer mehr Mystiker, Fromme, Geistliche und Laien, Männer und Frauen, scharten sich um sie, sie fühlten sich als „famiglia“, „Familie“, Katharina wurde von ihnen „mamma“, „Mutter“ genannt. Am 1. April 1375 erfolgte vor einem Kreuz in Pisa ihre Stigmatisierung: auf wunderbare Weise erscheinen an ihrem Körper die Wundmale Jesu; bis zu ihrem Tod waren sie allerdings nur für Katharina selbst zu erkennen. 1376 reiste Katharina zusammen mit Raimund von Capua nach Avignon, um dort bei Papst Gregor XI. Fürsprache für die im Krieg mit dem Papsttum befindlichen und vom Papst gebannten Florentiner einzulegen. Zwar scheiterte diese Mission, doch war sie wohl daran beteiligt, dass der Papst noch im selben Jahr nach Rom zurückkehrte. In ihren insgesamt 14 Briefen an den Papst ermunterte sie außerdem zum Aufruf zu einem Kreuzzug und zur Kirchenreform unter dem Gesichtspunkt der Rückkehr zur Reinheit und Armut der Ursprünge; der Korruption eines Großteils der Hierarchie müsse ein Ende gemacht werden, Kardinäle und Klerus sollten sich mehr um die Seelsorge kümmern. Auf der Rückreise gelang es ihr, in Varazze die Pestepidemie zu beenden; zum Dank dafür wurde eine der Heiligen Dreifaltigkeit geweihte Kirche errichtet, das heutige Santuario di Santa Caterina.

Katharina begab sich wieder nach Siena, begann wieder zu meditieren und sich um die Hilfsbedürftigen zu kümmern. 1377 gründete sie in der Festung Belcaro bei Siena, die ihr von einem Mitglied der „Famiglia“ geschenkt worden war, ein Reformkloster für Frauen und reiste im Auftrag von Papst Gregor XI. zu Friedensverhandlungen nach Florenz. Nach der Wahl von 1378 unterstützte sie den nach umstrittener Wahl neuen Papst Urban VI. und seine Reformideen, zudem vermittelte sie den Friedensschluss mit Florenz. Im selben Jahr brach das Abendländische Schisma aus. Katharina ging wieder nach Rom, um beim Papst für die Einheit der Kirche einzutreten und verfasste Briefe an Adressaten in ganz Europa mit Werbung für die Unterstützung des rechtmäßigen Papstes.

Die letzten Jahre ihres Lebens musste Katharina das Scheitern ihrer in Papst Urban gesetzten Hoffnungen auf Kirchenreform erleben; ihre Briefe bezeugen nun ihre Gefühle der Ohnmacht und Verzeiflung angesichts der gespaltenen Kirche. Katharina ernährte sich nur noch von der Eucharistie; auch durch das jahrelange Fasten konnte ihr Magen keine Nahrung mehr aufnehmen. Ihr körperlicher Zustand verschlechterte sich, unter Schmerzen siechte sie monatelang dahin. Sie starb nach mancher Überlieferung in der Peterskirche in Rom, wohin sie sich noch täglich geschleppt habe; tatsächlich war ihr Sterbezimmer aber ein Raum im heutigen Palazzo Santa Chiara; dieser wurde samt seiner Mauern 1630 ins nahe Dominikanerkloster übertragen; dort wurde er hinter der Sakristei der Kirche Santa Maria sopra Minerva orignalgetreu als Kapelle wieder aufgerichtet. Katharinas letzten Worte waren „Sangue, Sangue“, „Blut, Blut“.

Katharinas Leichnam ist in der Dominikanerkirche Santa Maria sopra Minerva in Rom in einem Glasschrein aufbewahrt. Ihr Körper war, als er 1430 exhumiert wurde, noch immer unversehrt. Mit päpstlicher Erlaubnis wurde der Leichnam zerteilt, um Reliquien zu erhalten; dies wurde zum letzten Mal 1855 wiederholt, als ihre Überreste noch immer erstaunlich gut erhalten waren. In der Basilika San Domenico in Siena werden in einem Marmor-Ziborium ein in Silber gefasster Finger und der Kopf der Heiligen aufbewahrt; die Reliquie ihres linken Fußes bewahrt die Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo in Venedig. Katharina hinterließ etwa 380 von ihr zwischen 1370 und 1380 diktierte Briefe, das um 1378 diktierte „Libro della divina dottrina“, „Buch der göttlichen Lehren“, und 26 von ihren Schülern aufgeschriebene Gebete. Ihre Schriften sind von einzigartiger Mystik über den Bräutigam Jesus Christus und seines Blutes geprägt; dahinter steht der stete Verweis auf das göttliche Erlösungswerk. Ihre Visionen vom blutigen Opfertod Christi sind drastisch, damit soll die erlösende Liebe umso deutlicher werden.

Katharina gilt in Italien als „die größte Frau der Kirchengeschichte“. Erhalten sind 381 ihrer Briefe als Zeugnisse mystischer Theologie. Als ihr literarisches Hauptwerk gilt das 1378 vollendete, zwischen 1472 und 1475 gedruckte Traktat „Libro della divina provvidenza“, „Buch über die göttliche Vorsehung“, auch „Il dialogo“, „Dialog“, genannt. In dieser Schrift richtet Katharinas Seele vier Bitten an den Herrn: um die Gnade der Buße für sich selbst, um die Reform der Kirche, um den Frieden in der ganzen Welt und v. a. zwischen den Christen; dass die göttliche Vorsehung sich aller Menschen annehme. In der Geschichte der Kirche nimmt Katharina eine besondere Rolle ein, da sie als Frau zur Ratgeberin von Päpsten wurde. Ihr Wirken für die Rückkehr des Papstes nach Rom ist nur mit demjenigen von Birgitta von Schweden vergleichbar. Die wichtigsten Zeugnisse über ihr Leben sind – abgesehen von ihren eigenen Werken – die von Raimund von Capua 1385 bis 1389 verfasste „Legenda maior“, „große Legende“ und die von Tommaso Caffarini Anfang des 15. Jahrhunderts geschriebene „Legenda minor“, „kleine Legende“.

Katharinas Heiligsprechung erfolgte am 29. Juni 1461 durch Papst Pius II., die Ernennung zur Schutzpatronin Roms am 8. März 1866 durch Papst Pius IX., die zur Patronin Italiens am 18. Juni 1939 durch Papst Pius XII. und die zur Kirchenlehrerin 4. Oktober 1970 durch Papst Paul VI. 1999 wurde sie von Papst Johannes Paul II. zusammen mit Birgitta von Schweden und Edith Stein zur Schutzheiligen Europas erklärt.

Sie ist Patronin von Europa, Italien, Rom und Siena; der Krankenschwestern, Wäscherinnen und Pfarrsekretärinnen; der Sterbenden, der Laien im Dominikanerorden; für Vorsorge gegen Feuer; gegen Kopfschmerzen und Pest

(Quelle: heiligenlexikon.de)


Gebet zur hl. Katharina von Siena

Guter Gott, du hast der heiligen Katharina von Siena eine tiefe Liebe zur Kirche geschenkt. Aus dieser Liebe heraus fand sie zu den rechten Worten und Taten, deine Kirche zu erneuern. Lass auch uns so reden und handeln, dass deine Gegenwart unter uns sichtbar wird. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

(Tagesgebet aus dem Messbuch)

Vorabend zum Hochfest des Heimgangs unseres heiligen Vaters Benedikt

Wir haben bald die erste Hälfte der österlichen Bußzeit hinter uns gebracht. Traditionell feiern wir Benediktiner am 21. März das Hochfest des Heimgangs unseres Heiligen Vaters Benedikt, das wir im Haus der Begegnung in diesem Jahr am Vorabend feiern wollen.

„Nach Gregor dem Großen nimmt der Auszug aus dem abgelegenen Tal des Anio zum Monte Cassio – einer Anhöhe, die die ausgedehnte umliegende Ebene beherrscht und von weitem sichtbar ist – einen symbolischen Charakter an: Das monastische Leben in der Verborgenheit hat seine Daseinsberechtigung, aber ein Kloster hat auch seinen öffentlichen Zweck im Leben der Kirche und der Gesellschaft, es muss dem Glauben als Lebenskraft Sichtbarkeit verleihen. Als Benedikt am 21. März 547 sein irdisches Leben abschloss, hinterließ er tatsächlich mit seiner ‚Regel‘ und mit der von ihm gegründeten benediktinischen Familie ein Erbe, das in den vergangenen Jahrhunderten in der ganzen Welt Früchte getragen hat und noch immer trägt.“ (Papst em. Benedikt XVI., Katechese über den hl. Benedikt)

Herzlich laden wir zur Feier der heiligen Messe am Vorabend zum Hochfest des Heimgangs unseres Heiligen Vaters Benedikt, 20. März 2022, um 18.30 Uhr ein.

Aufgrund der Größe unserer Kapelle ist das Mitfeiern des Gottesdienstes ausschließlich nur mit Tragen einer FFP2-Maske möglich.

Heiliger des Monats März 2022: »Heiliger Oscar Romero«

Der »Heilige des Monats März« ist der heilige Oscar Arnulfo Romero y Galdámez. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 7. März.

Oscar Arnulfo Romero y Galdámez wurde in einer kleinen Gebirgsstadt als Sohn eines Fernmeldearbeiters am 15. August 1917 geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Im Alter von 13 Jahren kam er als Internatsschüler in das Seminar in San Miguel, mit 20 Jahren begann er das Theologiestudium am Priesterseminar in San Salvador, das er an der Päpstliche Universität Gregoriana in Rom zum Abschluss brachte; 1942 wurde er zum Priester geweiht. 1943 brach er sein Doktoratsstudium in Rom ab, um als Priester in seiner Heimat zu wirken. Er arbeitete als Pfarrer, dann als Redakteur kirchlicher Zeitschriften und als Generalsekretär der Nationalen Bischofskonferenz. Er war Anhänger der traditionellen kirchlichen Soziallehre, witterte bei den Vertretern einer neuen Pastoral an der Seite der Besitzlosen „Aufruhr und Marxismus“ und setzte sich stattdessen für die klassische Armenfürsorge ein, wie sie „gutkatholische Wohltäter“ betrieben. 1970 wurde er zum Weihbischof, 1974 zum Titularbischof der Diözese Santiago de Maria ernannt, 1977 zum Erzbischof von San Salvador; die reichen „staatstragenden Kreise“ freuten sich. Die Politik in El Salvador war geprägt von Unterdrückung der Arbeiter, der Bauern und Teilen des Klerus durch das Militär und die rechtsgerichteten Herrscherfamilien. Romero galt als Konservativer, der ein gutes Einvernehmen mit der Regierung garantierte. Doch die Brutalität der Militärs und die Not der Landbevölkerung bewirkten eine deutlich kritische Positionierung des neuen Erzbischofs. Schlüsselerlebnisse waren für Romero das im Februar 1977 von Militärs und Sicherheitskräften verübte Massaker an Demonstranten, die sich auf der Plaza Libertad, dem „Platz der Freiheit“, in San Salvador versammelt hatten, um gegen den Betrug bei den Präsidentschaftswahlen zu protestieren, und dann im März 1977 die Ermordung des Jesuitenpaters Rutilio Grande García, der in Aguilares für die Kirche der Armen arbeitete, und zweier seiner Begleiter. Unmittelbar danach nahmen viele Menschen eine spürbare Veränderung bei Oscar Romero wahr. Er selbst sagte später: „Als ich den toten Rutilio ansah, dachte ich: Wenn sie ihn für das umgebracht haben, was er getan hat, dann muss ich denselben Weg gehen wie er …“ Er setzte sich nun eindeutig ein für die Armen, Entrechteten und Ausgebeuteten und für Gerechtigkeit und wurde bald schon zur herausragenden Stimme der lateinamerikanischen Befreiungstheologie. Der Apostolische Nuntius und – mit einer Ausnahme – alle Mitglieder der salvadorianischen Bischofskonferenz stellen sich nun gegen ihn und seinen offenen Protest, denn sie wünschten keine Missklänge im Verhältnis zum Staat und schreckten auch vor Verleumdungskampagnen nicht zurück.

Romeros nun auch politisches Engagement wurzelte in seiner liebevollen Zuwendung zu allen Menschen. Er lebte einige Zeit im Krankenhaus, um dort todgeweihten Krebskranken ganz nahe zu sein. Nicht aus politischen Motiven, sondern aus Mitgefühl appellierte er, sich um die Armen, die Opfer der Unterdrückung ebenso zu kümmern wie um die Kranken. Als fester Bestandteil des Staatsapparates fungierten die rechten „Todesschwadronen“ zur Einschüchterung und Ermordung von Regimegegnern; Romero besuchte die Gemeinden, Gruppen und Familien, die zur Zielscheibe dieses Staatsterrors wurden, und ließ alle Verbrechen der „Sicherheitskräfte“ akribisch dokumentieren. Die Menschen im ganzen Land betrachten Romero als ihr Sprachrohr. Romeros durch den Rundfunksender des Bistums und auch in vielen Ländern Lateinamerikas übertragene Predigten wurden das meisterwartete Ereignis der Woche, es gab in El Salvador kaum ein Haus, dessen Bewohner nicht ihr Radio eingeschaltet hatten, um ihn zu hören. Er traf sich jede Woche mehrere Stunden lang mit einem Team von Priestern und Laien, um über die Situation des Landes nachzudenken, danach brachte er diese Überlegungen in seine Predigten ein und prangerte die Verbrechen des Militärs, der Regierung und der herrschenden Oligarchie an. Als die in Puebla in Mexiko versammelten Bischöfe Lateinamerikas Anfang 1979 ihre „Option für die Armen“ bekräftigen, war Romero einer der Wortführer. Mehrfach musste er nach Rom reisen, um sich zu rechtfertigen. Drei Tage vor seiner Ermordung beschlossen drei Kardinäle des Vatikan, Papst Johannes Paul II. seine Amtsenthebung vorzuschlagen.

1978 und 1979 wurde Oscar Romero für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Zu Beginn des Jahres 1980 war das Scheitern der nach dem Oktober-Putsch von 1979 berufenen „Reform-Junta“ offenkundig: sie machte Reformversprechen, doch die blutige Unterdrückung im Dienst der Oligarchie hielt an, allein im Januar wurden bis zu 500 Todesopfer gezählt. In seiner letzten Sonntagspredigt, am 23. März 1980, wandte Romero sich noch einmal direkt an die Angehörigen der Armee, der Nationalgarde und der Polizei: „Brüder, ihr gehört zu unserem Volk. Ihr tötet eure eigenen Brüder unter den Bauern. Wenn ein Mensch euch befiehlt zu töten, dann muss das Gesetz Gottes mehr gelten, das da lautet: Du sollst nicht töten! Kein Soldat ist verpflichtet, einem Befehl zu gehorchen, der gegen das Gesetz Gottes gerichtet ist. Ein unmoralisches Gesetz verpflichtet niemanden. … Im Namen Gottes und im Namen dieses leidenden Volkes, dessen Wehklagen täglich eindringlicher zum Himmel steigen, flehe ich Sie an, bitte Sie inständig, ersuche ich Sie im Namen Gottes: Machen Sie der Repression ein Ende.“ Am nächsten Tag sagte der Sprecher des Generalstabes des Heeres vor der Presse, der Erzbischof habe mit seinem Aufruf ein Vergehen begangen, das ihn an den Rand des Gesetzes des Militärs bringe. Am Nachmittag des 24. März 1980 wurde er während der Messfeier bei der Darbietung der eucharistischen Gaben am Altar erschossen. Seit der Ermordung von Thomas Becket im 12. Jahrhundert war kein so hoher kirchlicher Würdenträger mehr am Altar ermordet worden.

Über 100.000 Menschen aus dem ganzen Land kamen am Palmsonntag 1980 zu Romeros Bestattung vor der Kathedrale in San Salvador. Vom gegenüber liegenden Nationalpalast kamen Scharfschützen-Angriffe, deshalb musste die Messfeier unter Massenpanik abgebrochen werden; der Tag endet mit mehr als 30 Toten und ungezählten Verletzten. Der Mord an Romero ließ den Bürgerkrieg in El Salvador wieder aufflammen, in dem die USA das Militär mit drei Milliarden Dollar förderte und der in zwölf Jahren mehr als 75.000 Todesopfer, davon 70.000 Zivilisten, kostete. Der Bericht der „Wahrheitskommission“ für El Salvador, die aufgrund der Friedensvereinbarungen zwischen der Regierung und der Befreiungsbewegung 1992 eingerichtet worden war, kam 1993 zum Ergebnis, dass der frühere Geheimdienstchef Roberto D’Aubuisson den Befehl zur Ermordung Romeros gab und dass er den Mitgliedern seines Sicherheitsdienstes, den berüchtigten „Todesschwadronen“, genaue Anweisungen gab, wie der Mord zu organisieren und zu überwachen sei. Außerdem habe der Oberste Gerichtshof die Auslieferung des früheren Kapitäns Alvaro Rafael Saravia, der in die Planung und Ausführung des Mordes verwickelt war, aus den USA verhindert. So wurde nie jemand für den Mord vor Gericht gestellt. Roberto D’Aubuisson gründete später die Partei „Republikanisch-Nationalistische Allianz“, die von 1989 bis 2009 El Salvador regierte. Die zugesagte Agrarreform ist in dieser Zeit nicht zustande gekommen, ebenso wenig wurde ein Täter oder Anstifter vor Gericht gestellt. In diesen Zeiten der Globalisierung der Wirtschaft ging es den Armen noch schlechter als zu Romeros Zeiten. 2009 kam dann erstmals ein linksgerichteter Präsident an die Macht; bei seiner Amtseinsetzung verwies er auf Romero als „Lehrer und Leitfigur“, das Parlament erklärte den 24. März zum jährlichen Gedenktag für Romero. Auch seit 2014 und bis heute (2018) ist ein Vertreter der Linkspartei Präsident.

Romero zählt heute für die Kirche der Armen zu den gefeiertsten Gestalten der Kirche Lateinamerikas und gilt als „Heiliger des Volkes“ und Schutzpatron Amerikas. Im Vatikan und für einige Teile der Kirche in El Salvador ist er noch immer umstritten, weil er der Stärkung linksgerichteter Gruppierungen Vorschub geleistet habe. 1995 ernannte Papst Johannes Paul II. Fernando Saénz Lacalle, den Militärbischof der salvadorianischen Armee, zum neuen Erzbischof von San Salvador. Die der politischen Rechten verbundene Tageszeitung „El Diario de Hoy“, kommentierte die Ernennung: „Papst Johannes Paul II. hat damit der bisherigen pastoralen Arbeit der Erzdiözese ein entschiedenes ‚Basta‘ – ‚Schluss jetzt‘ zugerufen.“ 1996 besuchte der Papst zum zweiten Mal El Salvador, das erhoffte Wort zur Würdigung der christlichen Märtyrer blieb aus. Der Kurienkardinal José Saraiva Martins, der Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, führte 2008 aus, dass für einen positiven Entscheid des Vatikan der „Hass gegen den Glauben“, „odium fidei“, als treibendes Motiv hinter der Ermordung Romeros zu erkennen sein müsste. Monseñor Rafael Urrutias, der im Auftrag der salvadorianischen Bischofskonferenz die Seligsprechung vorantreibt, erläuterte dazu: „Man muss sehen: Monseñor Romero wurde von Katholiken ermordet, von Menschen desselben Glaubens. Das ist ein Problem für Rom, denn Märtyrer werden normalerweise nicht von Katholiken erzeugt, sondern von anderer Seite.“ Die salvadorianische Bischofskonferenz forderte Rom – erfolglos – auf, zum 30. Jahrestag der Ermordung von Romero im Jahr 2010 die Seligsprechung zu verkünden. Nach der Wahl von Papst Franziskus 2013 gab es Stimmen, die eine Ankündigung der Seligsprechung am Gedenktag 24. März erwarteten, die aber nicht erfolgte; Franziskus erlaubte aber die Wiederaufnahme des Verfahrens, das dann 2015 zum erfolgreichen Abschluss kam. Papst Franziskus erklärte in einem Brief zur Feier der Seligsprechung: „Bis zum letzten Augenblick“ habe Romero als Kämpfer für die Rechte der Armen „mit seinem Leben Zeugnis vom Glauben“ gegeben und verglich ihn mit Mose: „So wie Gott einst den Mose erwählte, damit dieser das Volk in seinem Namen führe“, stünden auch heute „Hirten nach seinem Herzen“ auf und setzten sich an die Spitze der Herde.

Am Tag nach Romeros Heiligsprechung sagte der Erzbischof von San Salvador, Jose Luis Escobar Alas anlässlich eines Dankgottesdienstes: „Ich bitte um Vergebung für jenen Teil der Kirche, der Romero schlecht behandelt und diffamiert hat, einschließlich seiner Mitbischöfe.“ Der Seligsprechungsprozess wurde 1997 eingeleitet, bald darauf aber durch den Präfekten der Glaubenskongragation, Kardianl Ratzinger, wieder eingefroren; die genauen Hintergründe dafür sind nicht bekannt. Die Armen in Lateinamerika verehrten Romero gleich nach seiner Ermordung wie einen Heiligen und wünschten sich dringend die Seligsprechung durch den Papst, aber die Oberschicht in El Salvador und manche Kirchenführer in Rom wollten diesen radikalen Gesellschaftskritiker lieber nicht offiziell seligsprechen. Verehrt wird Oscar Romero bislang auch in der Kirche San Bartolomeo auf der Tiberinsel in Rom, die den Märtyrern des 20. Jahrhunderts geweiht ist und wo das Messbuch gezeigt wird, das er bei seiner letzten – tödlichen – Messe benutzte. Der Vatikan hatte 2005 die „Orthodoxie der Theologie“ des Ermordeten bestätigt, eine Kommission des Vatikans überprüfte dann lange die „Orthopraxis“ Romeros. Papst Franziskus setzte sich dann seit seinem Amtsantritt dann für die Kanonisierung ein. Die Seligsprechung von Oscar Romero fand am 24. Mai 2015 unter der Teilnahme von 200 Bischöfen und 300.000 Gläubigen in San Salvador durch Kardinal Angelo Amato im Auftrag von Papst Franziskus statt; Papst Franziskus sprach ihn am 14. Oktober 2018 auf dem Petersplatz in Rom heilig.

(Quelle: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienO/Oscar_Romero.html)


Gebet zum heiligen Oscar Romero:

Herr, Vater der Barmherzigkeit, der du durch Jesus Christus und die Fürsprache der Jungfrau Maria, der Königin des Friedens, und das Wirken des Heiligen Geistes dem heiligen Oscar Romero die Gnade geschenkt hast, ein vorbildlicher Hirte im Dienst der Kirche zu sein, der sich besonders für die Armen und Bedürftigen einsetzt.

Gib, Herr, dass auch ich lerne, nach dem Evangelium deines Sohnes zu leben, verherrliche deinen Heiligen Oscar Romero und gewähre mir auf seine Fürsprache die Gunst, um die ich dich bitte. Amen.

Vater unser… Ave Maria…. Ehre sei…

(Quelle: https://slife.org/prayers-of-oscar-romero/)

Heilige des Monats Februar 2022: »Heilige Jacinta Marto«

Die »Heilige des Monats Februar« ist die heilige Jacinta Marto. Ihren Gedenktag feiert die Kirche am 20. Februar.

Jacinta Marto war das jüngste der drei Kinder, denen 1917 das Geheimnis Unserer lieben Frauen von Fátima offenbart wurde.

Die Oberin eines Kinderheimes hat Aussagen von Jacinta berichtet: Der Ungehorsam von Priestern und Ordensleuten gegen die eigenen Oberen und gegen den Heiligen Vater missfällt dem Heiland sehr. Die Priester sollten sich nur mit den Angelegenheiten der Kirche und der Seelen beschäftigen. Ihr eigenes Schicksal hat sie verschiedentlich gegenüber ihrer Cousine Lucia klar vorausgesagt; sie prophezeite auch den Tod eines Arztes, der sie behandelte  

Im Dezember 1918 erkrankte Jacinta zusammen mit ihrem Bruder Franziskus an der sogenannten Spanischen Grippe, erholte sich jedoch wieder.
Im Januar 1920 wurde sie nach Lissabon ins Krankenhaus Dona Estefânia gebracht, um sie wegen einer eitrigen Rippfellentzündung zu operieren. Dort starb sie nach langer schmerzhafter Krankheit.

Jacinta wurde zusammen mit ihrem Bruder Franziskus am 13. Mai 2000 von Papst Johannes Paul II. bei seiner Wallfahrt nach Fátima in Anwesenheit der 93-jährigen Lucia seliggesprochen; am 100. Jahrestag der ersten Erscheinung, dem 13. Mai 2017, durch Papst Franziskus, der dazu nach Fátima gekommen war.

Die heilige Jacinto Marto ist die Patronin der Kranken, Gefangenen, um ihres Glaubens willen Verfolgten.
Quelle: heiligenlexikon.de


Ein Gebet, dass der heiligen Jacinta Marto und den anderen Seherkindern zu Fatima offenbart wurde:

Das Gebet des Engels:

Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an
und opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi,
gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde, zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder. Amen.

(Quelle: https://de.catholicnewsagency.com/story/die-5-gebete-die-in-fatima-offenbart-wurden-die-jeder-katholik-kennen-sollte-1869)

Selige des Monats Jänner 2022: »Selige Maria Repetto«

Die »Selige des Monats Jänner« ist die selige Maria Repetto. Ihren Gedenktag feiert die Kirche am 5. Jänner. Ihre Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

Maria, geboren am 31. Oktober 1807, war das erste von acht Kindern des Notars Giovanni Battista Repetto und seiner Frau Teresa geb. Gazzale; die Familie war sehr fromm, vier der sieben Töchter wurden Nonnen, der einzige Sohn Priester. 1829 trat Maria ins „Konservatorium Unserer Lieben Frau von der Zuflucht“ am Monte Calvario in Genua ein, um nach einem privaten Gelübde in der Alten-, Waisen- und Krankenpflege tätig zu sein. Auf ihren Wunsch wurde sie nur in den klostereigenen Werkstätten beschäftigt, ohne Kontakte nach außen. Dennoch verbreitete sich der Ruf ihrer Tugend, immer mehr Menschen kamen zum Konservatorium, wo sie nun von der als Pförtnerin tätigen Maria Magdalena Pellegrina betreut wurden, was ihr den Ruf als „heilige Nonne“ einbrachte. Besondere Verehrung brachte sie Joseph von Nazareth entgegen, besonderen Wert legte sie darauf, auch arme Kirchen mit liturgischem Gerät auszustatten. Nur zwei Mal verließ sie das Konservatorium, als sie auf ihre Bitte hin bei Cholera-Epidemien zur Krankenpflege eingesetzt wurde. Sie starb nach langer Krankheit 5. Jänner 1890.

Maria Magdalena Pellegrina wurde am 4. Oktober 1981 durch Papst Johannes Paul II. seligge-sprochen.

(Quelle: heligenlexikon.de)


Gebet zur seligen Maria Repetto:

O selige Schwester Maria, die du in Armut, Keuschheit und Gehorsamkeit zur Heiligkeit gelangt bist, erwirke für uns, dass wir in dem Stand, in den Gott uns versetzt hat, dieselben Tugenden leben, die im Evangelium als Seligpreisungen verkündet werden und die uns Christus als wahre Jünger gleichgestalten. Du, der du den Zweifelnden, Ängstlichen und Bedrängten aufopferungsvoll Hilfe angeboten hast, bitte den Herrn für uns um das beständige Vertrauen, das du besessen hast, und um die kindliche Hingabe in den Armen Gottes, des Vaters. Amen.

(Quelle: preghiereperlafamiglia.it – übersetzt aus dem Italienischen)

Seliger des Monats Dezember 2021: »Seliger Peter Friedhofen«

Der »Selige des Monats Dezember« ist der selige Peter Friedhofen. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 21. Dezember. Seine Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

„Das ist mein Verlangen: das Lob und die Verehrung meiner liebsten Mutter Maria Tag und Nacht zu vermehren, alle Werke der Liebe für Gott und die Menschen zu verrichten.“ (Sel. Peter Friedhofen, April 1842)

Der Bauernsohn Peter Friedhofen, geboren am 25. Februar 1819, war schon früh Vollwaise, Schornsteinfeger wurde sein Beruf. Als sein Bruder Jakob starb, versorgte er dessen Witwe mit ihren elf Kindern. Neben all diesen Aufgaben gründete er in mehreren Pfarreien Aloisius-Bruderschaften für Jugendliche mit einer vom Trierer Bischof genehmigten Regel. Seine Liebe zu Kranken und Hilflosen führte dann zur Einrichtung eines Hauses in Weitersburg und 1849 zur Gründung der Kongregation der „Barmherzigen Brüder von Maria Hilf“ zur Betreuung und Versorgung Kranker, die 1850 anerkannt wurde; er selbst erlernte im damaligen Kloster und Krankenhaus der Alexianer in Aachen die Krankenpflege und absovierte das Noviziat.

1851 verlegte er den Sitz seiner Gemeinschaft der „Barmherzigen Brüder von Maria Hilf“ nach Koblenz, sie wurde nun in der ambulanten Krankenpflege aktiv. Im selben Jahr empfingen Peter und zwei Brüder ihr Ordenskleid. Es folgte 1853 die Gründung in Trier und dann weitere im Ausland.

Peter Friedhofen widmete sich vor allem der religiösen Prägung junger Brüder; das Gebet, die Verehrung der Maria und der Geist der Armut waren ihm wichtig. 1860 erkrankte er an Lungentuberkulose, nach sechs Wochen starb er am 21. Dezember 1860. Seine Gemeinschaft umfasste damals 44 Brüder.

In der Maria-Hilf-Kapelle beim Mutterhaus des Ordens der „Barmherzigen Brüder von Maria Hilf“ in Trier ruhen seit 1928 Peter Friedhofens Gebeine. Heute ist der Orden in Europa, Südamerika und Asien tätig. In Rom betreuen die Barmherzigen Brüder die Katakomben der Domitilla und besitzen daneben das Gästehaus „Casa Domitilla“.

Peter Friedhofen wurde am 23. Juni 1985 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

(Quelle: heiligenlexikon.de)


Gebet zum seligen Peter Friedhofen:

Vater im Himmel, im seligen Peter Friedhofen stellst du uns einen Menschen vor Augen, der deiner Stimme gefolgt ist und dein Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe ernst genommen hat. Du hast ihm deine Geheimnisse in der Stille, im Gebet, in deinem Wort, in der Natur und durch Menschen offenbart. Aus der Beziehung zu dir fand er die Kraft und die Ausdauer, Freund und Helfer vieler Kranker und Leidender zu sein. Auf die Fürbitte des seligen Bruder Peter schenke auch uns eine tiefe Freundschaft zu dir, die uns fähig macht, den Mitmenschen in unserer Umgebung zu dienen und besonders den Armen und Hilfsbedürftigen beizustehen. In besonderer Weise empfehlen wir dir auch die Jugendlichen, damit sie auf die Fürbitte von Peter Friedhofen den Weg zu dir finden. Amen.

(Quelle: https://www.brueder.info)

Selige des Monats November 2021: »Selige Madre Clelia Merloni«

Die »Selige des Monats November« ist die selige Clelia Merloni. Ihren Gedenktag feiert die Kirche am 21. November. Ihre Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

Clelia Merloni wurde am 10. März 1861 in Forlì geboren und wenige Stunden später in der Kathedrale von Forlì durch Bischof Pietro Paolo Trucchi getauft. Ihre Eltern waren Gioacchino Merloni und Teresa Brandinelli. Als Clelia drei Jahre alt war, starb ihre Mutter. Ihr Vater, ein wohlhabender Geschäftsmann, heiratete im Jahr 1866 Maria Giovanna Boeri, die sich zusammen mit der Großmutter mütterlicherseits um Clelias christliche Erziehung kümmerte. Ihr Vater, der sich sehr um sein Geschäft und um seinen sozialen Status bemühte, entfernte sich immer mehr von seinem christlichen Glauben und wandte sich der Freimaurerei zu, worunter Clelia sehr litt. Clelia betete viele für die Bekehrung ihres Vaters. Ihr Vater wollte ihr die bestmögliche Erziehung und Bildung zukommen lassen, damit sie später sein Geschäft übernehmen könnte. So lernte Clelia an einer Privatschule Lesen, Rechnen und Sprachen, aber auch Sticken und Piano spielen. Clelias Vater plante für seine Tochter eine gute Hochzeit und ein luxuriöses Leben. Aber sie fühlte sich zu einem Gott geweihten Leben in einem Orden berufen. So trat sie 1892 in die von Luigi Guanella gegründete Kongregation der „Töchter Mariens von der Vorsehung“ in Como ein. Dort erkrankte sie an einem schweren und ernsten Lungenleiden. Die Ärzte waren schon hoffnungslos, aber nach einer Gebetsnovene zu den heiligen Herzen Jesu und Mariens erholte sich Clelia auf wundersame Weise wieder. Darin erkannte sie den Auftrag Gottes, eine dem heiligen Herzen Jesu geweihte Schwesterngemeinschaft zu gründen, die sich der Sorge um die Armen, Weisen und Verlassenen annahm. Am 30. Mai 1894 gründete sie zusammen mit zwei Gefährtinnen in Viareggio die „Apostelinnen vom heiligsten Herzen Jesu“.

Die Gemeinschaft wuchs schnell und Clelia eröffnete Schulen, Waisenhäuser und Häuser für alte Menschen, finanziell unterstützt von ihrem Vater. Als ihr Vater am 27. Juni 1895 in San Remo starb, erbte Clelia sein ganzes Vermögen. Zu ihrer großen Freude hatte er sich noch auf dem Sterbebett zum Glauben bekehrt.

Finanzielle Probleme, verursacht durch einen betrügerischen Vermögensverwalter, zwangen die noch junge Gemeinschaft dazu, Viareggio zu verlassen. Das Ansehen und das Vertrauen in die Schwestern und besonders in die Gründerin Clelia Merloni war dahin. Nachdem die Schwestern sich in Broni niedergelassen hatten, lernte Clelia später Giovanni Battista Scalabrini, Bischof von Piacenza, kennen, der ihr bei der Lösung der Probleme half und sie mit ihren Schwestern in seine Diözese einlud. Er gewährte der Kongregation und ihrer Lebensregel die bischöfliche Anerkennung. Am 10. Juni 1900 legte Clelia zusammen mit zehn anderen Schwestern die Gelübde in ihrer Kongregation ab. Clelia und ihre Mitschwestern engagierten sich in der Auslandsmission und gründeten neue Konvente zunächst in Brasilien und dann auch in den USA. Im Jahr 1903 gab es bereits 30 Niederlassungen in Italien sowie Nord- und Südamerika und knapp 200 Schwestern gehörten der Kongregation an.

Mit dem Wachsen der Kongregation traten erneut Schwierigkeiten sowohl außerhalb als auch innerhalb der Gemeinschaft auf. Es kam wieder zu finanziellen und rechtlichen Problemen, verursacht durch Veruntreuungen der Berater von Mutter Clelia. Innerhalb der Kongregation bildeten sich zwei verschiedene Lager, die über die missionarische Ausrichtung und Spiritualität der Gemeinschaft uneins waren. Mutter Clelia übernahm die volle Verantwortung für die Probleme der Kongregation. Nach dem Tod von Bischof Scalabrini im Jahr 1905 wurde das Mutterhaus nach Alessandria verlegt.

Mutter Clelias Ansehen inner- und außerhalb der Kongregation nahm durch die vielen Probleme, Gerüchte und Verleumdungen immer mehr ab. Zeitweilig musste sie ihr Amt als Generaloberin abgeben und die Kongregation wurde mehrfach vom Vatikan visitiert. Im Jahr 1911 wurde sie endgültig per Dekret des Vatikans als Generaloberin abgesetzt. Als Nachfolgerin wurde Marcelline Vigano zur Generaloberin gewählt. Clelia wurde in Entscheidungen, die die von ihre gegründete Kongregation betrafen, nicht mehr einbezogen. Auf Anordnung der vatikanischen Kongregation für die Ordensleute gab sich die Kongregation neue Konstitutionen. Erfolglos bat Clelia darum, dass die Situation vom Vatikan erneut untersucht und zu ihren Gunsten entschieden werde. Aber sie erhielt keine Antwort auf ihre Bitten. Innerhalb der Kongregation kam es zu Zerwürfnissen unter den Schwestern, da einige von ihnen weiter an Clelia als Oberin festhielten. Im Jahr 1916 beschloss Clelia schweren Herzens, um die Entpflichtung von ihren Gelübden zu bitten und die Gemeinschaft zu verlassen, um den inneren Frieden der Kongregation wiederherzustellen.

Sie verbrachte ihr Exil in Turin, Roccagiovine und Marcellina. Die Jahre des Exils waren für Clelia eine Zeit gesundheitlicher und auch innerlicher Prüfungen auf der Suche nach Gottes Willen für ihr Leben. Den Schwestern ihrer Kongregation wurde jeder Kontakt zu ihr und jede Unterstützung für sie verboten. Jede Erinnerung an sie wurde in der Kongregation unterbunden, so dass neue Mitschwestern gar nichts mehr von der eigentlichen Gründerin wussten. Während des Exils der Gründerin erhielt die Kongregation am 17. Juli 1921 die päpstliche Anerkennung.

Am 28. Februar 1928 bat Clelia um die Erlaubnis, in die Gemeinschaft ihrer Schwestern zurückkehren zu dürfen. Diese Erlaubnis wurde ihr am 7. März 1928 erteilt und sie durfte in das Generalat in Rom ziehen. Dort bewohnte sie, durch Krankheit und Alter geschwächt, einen Raum fernab von den Schwestern, aber mit Zugang zu einer kleinen Empore oberhalb des Altars der Hauskapelle. So verbrachte sie die letzten zwei Jahre ihres Lebens in Meditation, Anbetung der Eucharistie und Gebet für ihre Mitschwestern.

Am 21. November 1930 starb Clelia im Alter von 69 Jahren im römischen Generalat der von ihr gegründeten Kongregation. Sie wurde auf dem Campo Verano beigesetzt. Im Jahr 1945 wurde ihr Leichnam unverwest auf dem durch Bomben teilweise zerstörten Friedhof aufgefunden und in die Kapelle des Generalats übertragen. (Quelle: de.wikipedia.org)


Gebet zur seligen Clelia Merloni:

Herr Jesus, du hast die selige Clelia zu einer standhaften Apostelin der Liebe deines Heiligsten Herzens und zu einer Liebenden des Willens des Vaters während ihres ganzen Lebens der ständigen Prüfung gemacht.

Du hast sie mit demütigem Vertrauen erfüllt, dem Schlüssel, der die Schätze deiner unendlichen Barmherzigkeit öffnet.

Wir bitten dich, sie hier auf Erden zu verherrlichen, damit die Schönheit ihrer Heiligkeit uns zu deinem sanftesten Herzen ziehe, ihre Fürsprache uns auf unserem Weg zum höchsten Gut helfe und ihr Beispiel in uns den Wunsch erwecke, unseren dreieinigen Gott zu bekennen, ihn zu lieben und ihm zu dienen. Amen.

(Quelle: madreclelia.org – übersetzt aus dem Englischen)

Fünfmal Bronze für Dveri Pax bei den »DWWA 2021«

Unser Weingut nahm auch 2021 an den 18. »Decanter World Wine Awards« teil. An 15 Tagen im Juni 2021 verkosteten und bewerteten 170 Weinexperten, darunter 44 Masters of Wine und 11 Master Sommeliers, 18.094 Weine aus 56 Ländern und vergaben 50 mal »Best in Show«, 179 Platin-, 635 Gold-, 5.607 Silber- und 8.332 Bronzemedaillen.

Die Decanter World Wine Awards (DWWA) sind der größte und einflussreichste Weinwettbewerb der Welt. Die DWWA werden von den besten Weinexperten aus der ganzen Welt beurteilt und sind international für ihre strengen Bewertungsverfahren bekannt.

Folgende Auszeichnungen erhielt unser Weingut Dveri Pax:

Sauvignon 2020

Punkte: 89
Degustationsnotiz der Jury: »Zartes blumiges Bukett mit Salbei und Minze. Cremig und elegant mit stählernen Erbsenschotenaromen und einem angenehmen Abgang.«

Furmint/Šipon Ilovci 2019

Punkte: 89
Degustationsnotiz der Jury: »Blumiges Bukett mit Pfirsich- und Granny-Smith-Noten. Elegant, mit reifer Säure, toller Struktur und langem Abgang.«

Modra frankinja/Blaufränkisch Rosé 2020

Punkte: 88
Degustationsnotiz der Jury: »Im Bukett Erdbeeren, Himbeeren und Kirsche. Leicht und erfrischend. Sehr angenehm und schmeckt nach mehr.«

Renski rizling/Riesling halbsüß 2020

Punkte: 87
Degustationsnotiz der Jury: »Kräftige Blumen- und Lavendelaromen mit Bitterzitrone und Mandel. Reif und sauber mit ausgezeichnetem Sortencharakter.«

Šipon 2019

Punkte: 86
Degustationsnotiz der Jury: »Aromen von Zitrus, Thymian und Minze. Ausgeprägt und vielversprechend mit Zitronensaftcharakter. Einfach und erfrischend.«

Weine von Dveri Pax können im Weinverkauf im Haus der Begegnung erworben werden!