Seliger des Monats Jänner 2018: Seliger Ladislaus Fürst Batthyány-Strattmann

Die Reihe der »Selige/Heilige des Monats« soll Monat für Monat das Glaubens- und Lebenszeugnis eines besonderen Menschen vorstellen. Der »Selige des Monats Jänner 2018« ist der sel. Ladislaus Batthyány-Strattmann. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 22. Jänner. Seine Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

„Ich liebe meinen Beruf, der Kranke lehrt mich Gott immer mehr lieben, und ich liebe Gott in den Kranken, der Kranke hilft mir mehr als ich ihm! (…) Da kann man so viel Wärme des Herzens austeilen, die armen Kranken suchen ja so viel Liebe! Gott gebe mir, dass ich zu Seiner Ehre recht vielen helfen kann. Recht viele trösten, ihre Herzen zu Gott führen!“ Diese Zeilen notierte der Selige 1926 in sein Tagebuch. Im März 2003 erhob der Heilige Vater den „franziskanischen“ Fürsten und „Arzt der Armen“ zur Ehre der Altäre. Österreich und Ungarn bekamen einen Seligen, der über beide Länder gewirkt hat, einen seligen Ehemann und Familienvater und vorbildlichen Arzt.

„Als eine der Hauptaufgaben meines Lebens“ schreibt er in seinem Testament, „habe ich mir zum Ziel gesetzt, mit meiner ärztlichen Tätigkeit der leidenden Menschheit zu dienen und auf diesem Wege Dinge zu vollbringen, die Gott wohlgefällig sind.“ Papst Johannes Paul II. sagte über den neuen Seligen: „Das reiche Erbe seiner adeligen Vorfahren verwendete er, um die Armen unentgeltlich zu behandeln und zwei Krankenhäuser zu errichten. Sein größtes Interesse galt nicht materiellen Gütern; ebenso wenig waren Erfolg und Karriere Ziele seines Lebens. Dies lehrte und lebte er in seiner Familie und wurde so der beste Glaubenskünder für seine Kinder (…) Sein Beispiel des Familienlebens und der großherzigen christlichen Solidarität sei allen eine Ermutigung, dem Evangelium treu zu folgen.“

»Ladislaus Anton Johann Ludwig Fürst von Batthyány-Strattmann, kam mit seiner Familie 1876 nach Kittsee in Österreich; ab 1879 besuchte er ein Jesuitenkolleg in Wien. Hier studierte er dann Landwirtschaft, Chemie, Philosophie, Astronomie und Medizin, im Jahr 1900 promovierte er zum Doktor der Medizin. Schon 1898 heiratete er in Wien Maria Theresia Gräfin von Coreth zu Coredo und Starkenberg; dem Paar wurden 13 Kinder geboren. Neben seiner Familie widmete sich Batthyány mit Hingabe seinem Beruf als Arzt. 1902 stiftete er aus seinem Vermögen in Kittsee ein Krankenhaus und wirkte dort zunächst als praktischer Arzt, dann als Chirurg, schließlich als Augenarzt. Er behandelte viele Menschen kostenlos und wurde vor allem für die Behandlung des Grauen Stars berühmt.
Nach dem 1. Weltkrieg übersiedelte die Familie 1920 nach Körmend in Ungarn, wo Batthyány bald wieder ein Krankenhaus gründete. Auch hier behandelte er Augenleiden, bald war er im In- und Ausland als Fachmann anerkannt. Er verstand sich bei der Behandlung von Kranken als Werkzeug Gottes. Jede Operation begann er mit einem Gebet, bezeichnete die betreffende Stelle mit dem Kreuzzeichen und dankte nach der Behandlung gemeinsam mit dem Patienten Gott. Tag für Tag behandelte er bis zu hundert Patienten. Von den Armen verlangte er nie Geld; oft gab er ihnen noch etwas, damit sie sich das Notwendigste kaufen konnten. Trotz seiner vielen Arbeit besuchte er tägliche die heilige Messe, betete den Rosenkranz und übte sich in persönlicher Frömmigkeit. Der Seligsprechungsprozess wurde bereits 1944 in Wien eröffnet. Ladislaus Batthyány-Strattmann wurde dann am 23. März 2003 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.«
(Quelle: Joachim Schäfer: Artikel Ladislaus Batthyány-Strattmann, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon – https://www.heiligenlexikon.de/BiographienL/Ladislaus_Batthyany-Strattmann.html, abgerufen am 20. 12. 2017)


Gebet zum Seligen Ladislaus

Gott, unser Vater, du hast den seligen Arzt Ladislaus Batthyány-Strattmann berufen, den Armen und Kranken zu helfen und deine Liebe in der Sorge um seine Familie zu bezeugen. Hilf uns, in unserem Familien- und Berufsleben nach seinem Beispiel zu handeln.

Schenke auch uns auf seine Fürsprache die Gnade, in den Armen und Kranken dich zu erkennen und dir zu dienen. Begleite alle in der Krankenpflege Tätigen mit deiner Kraft und gib ihnen Liebe und Geduld. Lass die Verantwortungs-träger die unantastbare Würde menschlichen Lebens von seinem Beginn bis zu seinem natürlichenn Ende achten und schützen.

Steh den Familien bei, damit in ihnen Kinder im Glauben und in der Liebe heranwachsen können. Lass die Eheleute in der gegenseitigen Liebe und Treue zueinander stehen. Segne die Völker Europas in ihrer neuen Verbundenheit und schenke ihnen im Wissen um ihr christliches Erbe Friede und Einheit.

All das erbitten wir auf die Fürsprache der heiligen Gottesmutter Maria, des heiligen Martin und des seligen Ladislaus, durch Christus, unseren Herrn. Amen.

»Rorate cæli desuper…« – Ein Licht im Dunkel unserer Tage

Den Ursprung haben Roratemessen in Votivmessen, als Danksagung und zu Ehren Marias, die im Advent als Mutter des Herrn eine besondere Rolle einnimmt. Der Name der Roratemesse leitet sich vom Eingangsvers der Votivmesse der Gottesmutter ab, der mit den Worten des Propheten Jesaja „Rorate, cæli, desuper, et nubes pluant iustum“ beginnt. „Tauet Himmel, von oben! Ihr Wolken es regnet den Gerechten“, so beginnt auch das bekannte Kirchenlied „Tauet, Himmel der Gerechten“, indem sich der Vers wiederspiegelt. Nicht selten folgt der Messe das gemeinsame Frühstück der Gottesdienstgeher, damit diese nicht nur geistig, sondern auch körperlich gestärkt in den Tag starten können. Roratemessen sind eine Hilfe den geistlichen Charakter des Advents wiederzuentdecken, und die Gemeinschaft zu erfahren, die mit dem Miteinander-Mahl-halten der Christen von Anfang an verbunden war.

In der Dunkelheit des Morgens wollen wir am Samstag der 2. Woche im Advent, 16. Dezember 2017, um 6.30 Uhr gemeinsam den Rorategottesdienst feiern und mit dem anschließenden Frühstück, zu dem wir herzlich einladen wollen, den Tag beginnen.

Selige des Monats Dezember 2017: Selige Mutter Maria von Aposteln (Therese) von Wüllenweber – Mitbegründerin der Salvatorianerinnen

»Sehnsucht« (Gedicht von der sel. Maria von den Aposteln)

Wenn ich von Missionen höre
Fühl’ ich einen Drang in mir,
Eine Liebe und ein Sehnen,
Wie sie sonst mir unbekannt.

Meine Tage werden kürzer,
Meine Haare werden grau,
Aber diese Lieb’ im Herzen,
Schwächet nicht, sie wächst in mir!

Eins nur, eins ich noch begehrte,
Könnt’ ich etwas dienen noch,
Etwas für Missionen thuen,
Etwas ganz Besondres noch!

Wer gab mir denn diesen Eifer,
Wer gab mir denn diesen Drang,
Kommt er nicht von meinem Heiland;
Führt er nicht zum Heiland hin!

Will mich ganz und gar Dir schenken,
Ganz und gar, für was Du willst,
Ganz in Demuth will ich schwinden,
Als ein armes Werkzeug Dein!

Wenn ich dann am Todbett liege,
Sag’ ich: Sieh, es ist geschehn,
Was sich stets zog durch Dein Leben,
Sieh, es hat entfaltet sich!

Schon von früher Jugend an verspürte die selige Maria von den Aposteln den inneren Drang, ihren Mitmenschen zu helfen und in der Mission tätig zu sein.

Bild der seligen Mutter Maria von den Aposteln mit ihrer Reliquie

»Therese war die erste von fünf Töchtern des Barons Theodor von Wüllenweber und seiner Frau Elisabeth, geborene Lefort. Als 15-jährige kam sie in das Pensionat der Benediktinerinnen in Lüttich. Nach zwei Jahren kehrte sie nach Hause zurück und wurde von ihrem Vater in die Verwaltung der Güter eingeführt. Gegen seinen Willen, aber mit Unterstützung ihrer Mutter, trat sie 1857 in das Kloster Blumenthal der Schwestern vom Heiligen Herzen Jesu in Vaals in den Niederlanden ein. 1860/1861 wirkte sie als Ordensschwester in Warendorf in Nordrhein-Westfalen und in Orléans in Frankreich. Sie konnte sich aber nicht entschließen, die ewigen Gelübde ablegen, wurde 1863 vom Vater aus Orléans abgeholt und nach Mülheim an der Möhne in das Kloster der Schwestern von der Heimsuchung Mariens gebracht; schon nach wenigen Wochen erkannte sie, dass dieser Wechsel sie ihrer Bestimmung nicht näherbrachte, deshalb kehrte sie in ihr Elternhaus zurück.

1868 ging Therese zu den Schwestern von der Ewigen Anbetung und Hilfe für arme Kirchen und arbeitete in deren Häusern in Brüssel, Lüttich (Liège) und Gent, fand aber auch dort nicht ihre Erfüllung. So kehrte sie 1871 erneut heim. 1876 pachtete sie einen Teil der Gebäude des zuvor säkularisierten Klosters Neuwerk in Mönchengladbach, kaufte diesen Anfang 1879 und nannte die Neuerwerbung Barbarastift. Sie nahm dort Waisenkinder auf und führte mit alleinstehenden Damen ein klosterähnliches Leben. Ostern 1882 wurde sie auf den jungen Pater Jordan aufmerksam, der kurz zuvor im Haus der Birgitta von Schweden in Rom 1881 die Apostolische Lehrgesellschaft, zur Arbeit in der inneren und äußeren Mission gegründet hatte. Nach einem Gespräch mit dem Gründer schloss sie sich dieser Gesellschaft an und legte ihr privates Gelübde ab. 1883 bildete Pater Jordan seine Gemeinschaft um in einen Orden mit einem weiblichen und einem männlichen Zweig. 1885 wurde der weibliche Zweig seiner Leitung entzogen und umbenannt in Sorores Charitatis a Matre Dolorosa, Schwestern von der Schmerzhaften Mutter, Therese gehörte aber weiter zu Pater Jordan.

1888 gründete der inzwischen den Ordensnamen Franziskus vom Kreuz tragende Pater Jordan zusammen mit Therese von Wüllenweber in Tivoli bei Rom den 2. Orden der Katholischen Lehrgesellschaft. Theresia legte 1889 ihre ewigen Gelübde ab, nahm den Ordensnamen Maria von den Aposteln an und wurde Novizenmeisterin sowie Oberin. 1893 wurde die Gesellschaft in Societas Divini Salvatoris, Gesellschaft des Göttlichen Heilandes umbenannt, der weibliche Zweig hieß nun Sorores Divini Salvatoris, Schwestern vom Göttlichen Heiland, kurz Salvatorianer und Salvatorianerinnen. Ab 1904 war auch das Mutterhaus der Schwesterngemeinschaft in Rom.

Als Generaloberin engagierte sich Maria von den Aposteln für die innere Festigung und die Ausbreitung der Schwesterngemeinschaft in Italien, Indien, der Schweiz, in Österreich, Ungarn, Belgien und den USA. Sie reiste zu den europäischen Niederlassungen und wurde beim ersten Generalkapitel des Ordens 1905 zur Generaloberin wiedergewählt. Nach zwei schweren Asthmaanfällen wurde sie 1907 zeitweise arbeitsunfähig, schließlich starb sie nach einer Hirnhautentzündung.

Ihre letzte Ruhestätte fand Maria von den Aposteln auf dem Campo Santo Tetonico im Vatikan. 1952 wurden ihre Gebeine in das Mutterhaus der Salvatorianerinnen in Mutterhaus in Rom überführt.

Die Salvatorianerinnen wurden 1911 päpstlich anerkannt. Heute arbeiten etwa 1200 Schwestern in 30 Ländern in Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika v. a. in caritativen und schulischen Aufgabenfeldern. In Nord- und Süddeutschland wirken Salvatorianerinnen und Salvatorianer in den Diözesen Augsburg, München, Passau, Rottenburg-Stuttgart, Würzburg, Berlin, Münster, Aachen, Köln, Paderborn, Hildesheim und Trier.«

(Joachim Schäfer: Artikel Maria von den Aposteln Wüllenweber, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon, aufgerufen am 29. 11. 2017)

„Was ist das Apostolat?“ fragt sich der Selige Papst Paul VI. in seiner Homilie zu Ehren der Seligen Mitgründerin der Salvatorianerinnen anlässlich ihrer Seligsprechung (am 13. Oktober 1968). Und er antwortet sich: „Apostolat ist Berufung, ist Erwählung, ist inneres Sich-finden mit Christus, ist Hingabe der eigenen persönlichen Autonomie (Selbstbestimmung) an seinen Willen, an seine bezwingende Gegenwart. Das Apostolat ist ein gewisser Austausch unseres Herzens, das ja arm, unruhig, unbeständig, sogar manchmal treulos und doch so liebehungrig ist, mit seinem Herzen, mit dem Herzen Christi, das nun zu schlagen beginnt im Geschöpf seiner Liebeswahl. Und dann folgt der zweite Akt des seelischen Dramas des Apostolates: das Bedürfnis, sich auszugießen, zu handeln, zu geben, zu reden, das Bedürfnis, den eigenen Schatz, das eigene Feuer an andere hinzugeben. Vom Persönlichen wechselt das Geschehen (Drama) zum Mitmenschlichen, von innen nach außen. Die Liebe der Gottverbundenheit wird zur Liebe der mitmenschlichen Verbundenheit. Und wie die erste Liebe enthüllt hat, dass alle Maße überschritten sind (vgl. Eph 3,18), so will auch die zweite Liebe keine Grenzen mehr: das Apostolat wird zur dauernden Ausweitung einer Seele, wird die Maßlosigkeit einer Persönlichkeit, die eben von Christus besessen und von seinem Geist beseelt ist, wird zum Bedürfnis, zu laufen, zu handeln, findig zu sein, zu wagen, soviel als nur möglich ist, für die Ausbreitung des Reiches Gottes, für die Rettung der anderen, aller. Das Apostolat ist gleichsam eine Unmäßigkeit des Tuns; nur im Zusammenprall mit den äußeren Schwierigkeiten gelingt es, es zu mäßigen und in konkreten und damit begrenzten Werken Form werden zu lassen.“ (Sel. Papst Paul VI, Homilia in honorem Beatae Mariae de Apostolis, in:L’Osservatore Romano, 14.- 15. Ottobre 1968)

Adventkranzsegnung und Adventbesinnung am Ersten Adventsonntag

Herzliche Einladung zur Adventkranzsegnung und Adventbesinnung

Am Ersten Adventsonntagabend, 3. Dezember 2017, laden wir herzlich ein, mit Dechant Mag. P. Clemens Grill O.S.B. um 18.30 Uhr die heilige Messe zu feiern, in der die Adventkränze gesegnet werden. Anschließend hören wir in einem Besinnungsvortrag Gedanken, die uns auf dem Weg hin zum Weihnachtsfest begleiten sollen.


Betrachtung zum Evangelium des Ersten Adventsonntags

»Es klingt gar nicht sehr adventlich, das heutige Evangelium für den ersten Adventsonntag. Da ist keine Rede vom Adventskranz (den es übrigens erst seit dem 19. Jahrhundert gibt), da gibt es keinen Adventsmarkt, da ist keine Spur von Punschständen und Bäckereien, und auch nicht von Adventsliedern. Vielmehr ist da die Rede von kosmischen Katastrophen, vor Unvorhersehbarem, das über die Menschen hereinbricht, vom Ende und von der glorreichen Wiederkunft Christi und von deren Erwartung. Damit sind wir aber viel näher am ursprünglichen Sinn des Advents als mit all dem noch so gefühlsbetonten Adventsrummel unserer Tage. Denn Advent heißt ja wörtlich ›Ankunft‹, und um dieser Ankunft willen feiern wir Advent. Nach alter christlicher Tradition geht es an den vier Sonntagen vor Weihnachten um eine dreifache Ankunft. (…) Advent bedeutet (…) das Warten auf sein Kommen am Ende der Zeit. Davon handelt heute das Evangelium. Es enthält Worte Jesu über seinen endgültigen ›Advent‹, sein Kommen in Herrlichkeit. Weil wir uns diesen dritten und letzten Advent Jesu nicht so leicht vorstellen können, spricht er, wie so oft, in Bildern von dem, was da auf uns zukommt. Ein erstes Bild spricht von kosmischen Katastrophen. Sonne, Mond und Sterne werden ihren Dienst aufgeben. Der Himmel wird erschüttert werden, ja zusammenbrechen. (…) Jesu kündigt in diesem Bild an, dass Zeiten kommen werden, in denen alles unsicher wird, in denen uns die Fixsterne verloren gehen, an denen wir uns in der Nacht unseres Lebens orientieren können. Eine Zeit, in der uns das Licht des Tages und die Leuchte der Nacht verloren gehen, weil alles drunter und drüber geht. Und manches an unserer orientierungslosen Zeit erinnert an die Ansage Jesu. Ein zweites Bild: Lernt vom Feigenbaum! Lernt die Zeichen der Natur zu lesen. Sprechen Klimawandel und zunehmende Naturkatastrophen nicht eine deutliche Sprache? Ein drittes Bild: der Türhüter. Er muss wachen und warten, bis sein Hausherr heimkommt. Advent ist Zeit des Wachens und Wartens. Der schöne Brauch der Roratemessen früh am Morgen erinnert uns an diesen Sinn des Advents. Wir wissen nicht, wann Jesus wiederkommt, nur dass er kommen wird. Vor allem darauf zu warten heißt, Advent einmal anders feiern.

 (Christoph Kard. Schönborn: Predigt am Ersten Adventsonntag 2014)

Vom Schnattern der Gänse zum »Martinigansl«

Die Kirche gedenkt am 11. November des wohl beliebtesten Heiligen Europas, des hl. Bischofs Martin von Tours.  Viele Legenden und Bräuche ranken sich um das Fest dieses volkstümlichen Heiligen. Der neben dem Laternenumzug der Kinder wohl bekannteste ist das Essen des »Martinigansls«.

Unser heiliger Vater Papst em. Benedikt XVI. hielt am Fest des heiligen Martin 2007 beim Angelus eine Katechese über sein Leben und Wirken: »Die Kirche gedenkt heute, am 11. November, des hl. Martin, Bischof von Tours, eines der berühmtesten und am meisten verehrten Heiligen in Europa. Er wurde um 316 als Sohn heidnischer Eltern in Pannonien, im heutigen Ungarn, geboren und dann vom Vater für die Militärlaufbahn bestimmt. Bereits als Jüngling begegnete Martin dem Christentum; nach Überwindung vieler Schwierigkeiten schrieb er sich als Katechumene ein, um sich auf die Taufe vorzubereiten. Er empfing das Sakrament im Alter von ungefähr zwanzig Jahren, musste aber noch lange Zeit im Heer bleiben, wo er von seiner neuen Lebensweise Zeugnis ablegte: er war allen gegenüber respektvoll und entgegenkommend; er behandelte seinen Leibdiener wie einen Bruder und mied niedrige Vergnügungen. Nach seiner Verabschiedung aus dem Militärdienst begab er sich nach Poitiers in Frankreich zum heiligen Bischof Hilarius. Dieser weihte ihn zum Diakon und Priester; in der Folge wählte er das monastische Leben und gründete mit einigen Schülern in Ligugé das älteste bekannte Kloster in Europa. Nachdem ungefähr zehn Jahre später die Christen von Tours ohne Hirte geblieben waren, wählten sie ihn per Akklamation zu ihrem Bischof. Von da an widmete sich Martin mit brennendem Eifer der Evangelisierung der ländlichen Gegenden sowie der Ausbildung des Klerus. Auch wenn ihm viele Wunder zugeschrieben werden, ist der hl. Martin vor allem für eine Tat der brüderlichen Nächstenliebe bekannt. Noch als junger Soldat begegnete er auf der Straße einem vor Kälte erstarrten und zitternden Armen. Da nahm er seinen Mantel, teilte ihn mit dem Schwert in zwei Teile und reichte dem Mann die eine Hälfte. In der Nacht erschien ihm im Traum Jesus, der lächelte und mit eben jenem Mantel bekleidet war.« (S.H. Papst em. Benedikt XVI., Angelus am 11. November 2007)

Martinigansl mit Rotkraut, Serviettenknödel und glacierten Maroni

Was aber haben Gänse mit dem heiligen Martin zu tun?
Sogenannte Sekundärlegenden, die etwa im 16. Jahrhundert entstanden, versuchen das Brauchtum ums Martinigansl so zu erklären, dass sie ihren Ursprung in Martins Leben habe: Entgegen seinem eigenen Willen und trotz Vorbehalts des Klerus drängte das Volk von Tours darauf, Martin zum Bischof zu weihen. Asketisch und bescheiden, wie er sein Leben führte, hielt er sich unwürdig für solch ein hohes Amt und habe sich deshalb in einem Gänsestall versteckt. Die Gänse jedoch hätten so aufgeregt geschnattert, dass Martin gefunden wurde und geweiht werden konnte. Nach einer anderen Erzählung griffen die Bürger von Tours zu einer List: Ein Bauer sei zu Martins Versteck gegangen und habe diesen gebeten, seine kranke Frau zu besuchen. Hilfsbereit, wie Martin nun einmal war, habe er seine Sachen genommen und den Bauern nach Hause begleitet. Wahrscheinlich sah er ziemlich schmutzig aus – als habe er eine Zeit lang in einem Gänsestall gelebt. Eine weitere Geschichte besagt, dass eine schnatternde Gänseschar in den Kirchraum gewatschelt sei und dabei Bischof Martin bei seiner Predigt unterbrochen habe. Sie sei gefangen genommen und zu einer Mahlzeit verarbeitet worden.

Ein historischer Erklärungsversuch für dieses Brauchtum geht davon aus, dass in Zeiten des Lehnswesens eine am Martinstag fällige Lehnspflicht, eine Abgabe namens »Martinsschoß«, der Ursprung war. Da diese häufig aus einer Gans bestand, bildete sich die Bezeichnung »Martinigansl« heraus, und weil der Martinstag traditionell mit einem Kirtag oder einem Tanzmusikabend gefeiert wurde, bot es sich an, die Gans zum Festessen zu machen und an diesem Abend festlich zu verspeisen.

Das Vorbild des heiligen Martin leuchtet bis in unsere heutige Zeit. »Die Geste der Nächstenliebe des hl. Martin folgt derselben Logik, die Jesus dazu drängte, das Brot für die hungernde Menge zu vermehren, vor allem aber sich selbst der Menschheit in der Eucharistie als Speise zu hinterlassen, höchstes Zeichen der Liebe Gottes, ›Sacramentum caritatis‹. Es ist dies die Logik des Teilens, in der auf authentische Weise die Liebe zum Nächsten zum Ausdruck kommt. Der hl. Martin helfe uns zu verstehen, dass es nur durch gemeinsames Teilen möglich ist, auf die große Herausforderung unserer Zeit zu antworten: eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit zu errichten, in der ein jeder Mensch mit Würde leben kann. Dies kann geschehen, wenn ein weltweites Modell echter Solidarität vorherrscht, das in der Lage ist, allen Bewohnern des Planeten Nahrung, Wasser, notwendige medizinische Versorgung, aber auch Arbeit und Energieressourcen sowie kulturelle Güter, wissenschaftliches und technologisches Wissen sicherzustellen. Wir wenden uns jetzt an die Jungfrau Maria, auf dass sie allen Christen helfe, wie der hl. Martin hochherzige Zeugen des Evangeliums der Liebe und unermüdliche Gestalter solidarischen Teilens zu sein.«  (S.H. Papst em. Benedikt XVI., Angelus am 11. November 2007)

 

»Bitt gar schön um einen Allerheiligenstriezel!«: ein alter Brauch ganz aktuell

Striezel sind heutzutage etwas alltägliches geworden. In den Supermärkten findet man sie das ganze Jahr über in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen: mit oder ohne Rosinen, mal mit Hagelzucker, mal mit Mandelsplittern – oder gar ganz ohne. Der Striezel hat sich zu einem beliebten Gebäck zum Frühstück oder zum Nachmittagskaffee entwickelt.

Eigentlich aber erinnert er an Zeiten, in denen es üblich war, dass weniger Begüterte zu Allerheiligen einen Striezel – eine Brotspende – erhielten. Schon der steirische Heimatdichter Peter Rosegger berichtet über den alten Brauch des Allerheiligenstriezels. Er schildert wie der Brauch im 19. Jahrhundert in der Steiermark abgelaufen ist: Schon ein paar Tage vor Allerheiligen wurde in den Bauernhäusern begonnen, die Striezel zu backen. Mehrere hundert Brote wurden vorbereitet. „Am Vorabend des Allerheiligenfestes nun ziehen die Armen in ganzen Familien scharenweise von Haus zu Haus, von Ort zu Ort, und jedes hat seinen Sack oder seinen Korb (…) Sie kommen ins Haus, sie stehen an der Türschwelle, sie grüßen mit dem vielstimmigen Ruf ‚Bitt gar schön um einen Allerheiligenstriezel!’“. Die „Striezelbettler“ wurden von den Bauern mit Freude willkommen geheißen, denn eine große Anzahl von Heiligenstriezelsammlern galt als Vorbote eines gesegneten Jahres. Jedes „Vergelt’s Gott, Allerheiligen“ sei, so der Glaube, für das Kornfeld mehr wert als ein guter Dünger.

Die wohl bekannte Form des Allerheiligenstriezels geht auf antike Trauerkulte zurück. Man schnitt sich das Haar, welches man vorher zu einem Zopf geflochten hatte, ab und verlieh so seiner Trauer Ausdruck.

Heutzutage werden zu Allerheiligen vielerorts Patenkinder mit den süßen, selbst gebackenen Striezeln beschenkt.  Dabei werden beim Flechten des Striezels Glück- und Segenswünsche miteingeflochten. Im Brauchtum hielt sich lange der Glaube, dass der Striezel böse Geister abwehre. Wenn ein Striezel nicht aufging oder verzogen war, sollte das – so der Aberglaube – Unheil für das nächste Jahr bedeuten.

Natürlich darf ein ein Rezept für den köstlichen Allerheiligenstriezel nicht fehlen:


Zutaten für zwei Striezel

1 kg Weizenmehl
gestr. EL Salz
ca. 400 ml Milch lauwarm
50 g Germ
100 g Zucker
150 g Butter flüssig oder Öl
2 Dotter
geriebene Zitronenschale
100 g Rosinen
Öl zum Befetten des Bleches
versprudeltes Ei zum Bestreichen
evt. Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung vom Allerheiligenstriezel

Für dieses Rezept die Germ in der lauwarmen Milch auflösen, eine Prise Zucker hinzugeben und etwas stehen lassen. Die Milch darf dabei nicht zu heiß sein, denn sonst verliert die Germ ihre Wirkung!

Das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel geben und vermischen. Die Dotter, den Zucker, die flüssige Butter und die Zitronenschale zur Milch hinzugeben und gut versprudeln, zum Mehl geben und verkneten. Den Germteig kräftig durchkneten, die Rosinen erst zum Ende hin untermischen und noch einmal gut kneten.

Den Striezelteig an einen warmen Ort stellen, mit einem Geschirrtuch zudecken und ca. eine halbe Stunde „gehen lassen“. Noch einmal zusammenkneten und etwas ruhen lassen. Nun den Striezelteig halbieren und jede Hälfte in vier gleich große Stücke teilen. Wer das Striezel flechten auch mit sechs Strängen schafft, teilt den Teig in sechs Stücke. Diese Teiglinge werden „rund geschliffen“, dabei wird mit leichtem Druck der Teig mit der Hand auf einem leicht bemehlten Brett gerollt, bis daraus eine Kugel mit glatter Oberfläche entsteht.

Jedes Teigstück nun zu einem länglichen Strang ausrollen und jeweils aus vier beziehungsweise sechs Strängen einen Striezel flechten. Für den zweiten Striezel gleich vorgehen.

Die beiden Striezel nebeneinander auf ein befettetes Blech legen, mit dem Geschirrtuch zudecken und nochmals eine halbe Stunde aufgehen lassen. Den geflochtenen Zopf mit Ei bestreichen, dadurch bekommt der Allerheiligenstriezel einen schönen Glanz, bei Bedarf mit Hagelzucker bestreuen und im Backrohr bei 170° C in etwa 35 Minuten backen.

Tipp: Anstatt Hagelzucker passen auch gut Mandelblättchen!

(Rezept wurde der Seite steirische-spezialitaeten.at entnommen)

 

»Lauf der Heiligen« in Rom

Unter der Schirmherrschaft des Dikasteriums für die Laien, die Familien und das Leben und dessen Präfekten Kevin Kardinal Farrell findet heuer zu Allerheiligen zum 10. Mal der »Lauf der Heiligen« – »La Corsa dei Santi« – statt.

2016 nahmen 7000 Athleten an diesem Lauf teil.  Der Lauf geht über 10 Kilometer in vier verschiedenen Kategorien vorbei an den berühmtesten christlichen Monumenten Roms. Für weniger erfahrene Läufer gibt es auch eine kürzere, 3 Kilometer lange Strecke. Natürlich können Läufer auch mit ihren Hunden teilnehmen. Athleten – Professionelle wie auch Amateure – kommen von ganz Italien zusammen, um ihre innige Verbindung zu ihrem Patronatsheiligen – ihren Namenspatron, Patron ihrer Stadt oder ihrer Pfarre – zu bezeugen.

Die Idee für diesen Lauf stammt von den Salesianern, die mit einem solchen Lauf erstmals zu Allerheiligen 2008 Spenden für die Straßenkinder im Kongo sammelten.

Plätze, die Heiligen gewidmet sind, findet man in Rom viele. An erster Stelle natürlich die heiligen Patrone Roms Petrus und Paulus, aber auch die vielen großen Heiligen, die diese Plätze geformt haben; ihnen voran die heiligen Päpste, die Rom verschönert und mit ihren zahlreichen Brunnen beinahe erstickt haben;  oder Heiligen, die von anderswoher kamen, und in Rom ihre letzte Ruhestätte gefunden haben: Ignatius von Loyola, Philipp Neri, Benedikt Joseph Labre und viele andere.

Die gesammelten Einnahmen  – größtenteils durch die Teilnehmergebühr der Läufer – werden  verschiedenen karitativen Werken gespendet. Ziel des Events ist es aber auch, die Grenzen zu überschreiten. Die Organisatoren erhoffen sich, dass auch andere Städte weltweit die Idee dieses Laufs aufgreifen.

Neuer Abtpräses gewählt: Abt Johannes Perkmann von Michaelbeuern

Beim Generalkapitel der Österreichischen Benediktinerkongregation in der Benediktinerinnenabtei Frauenwörth auf der Fraueninsel in Chiemsee wurde am 25. Oktober 2017 Abt Johannes Perkmann von Michaelbeuern für sechs Jahre zum Abtpräses der österreichischen Benediktiner gewählt. Er folgt auf Christian Haidinger, emeritierter Abt von Altenburg, der auch weiterhin Vorsitzender der Superiorenkonferenz ist und die Aufgabe des Abtpräses seit 2009 innehatte; für eine Wiederwahl für weitere sechs Jahre stand Haidinger nicht mehr zur Verfügung.

Johannes Perkmann wurde 1968 in Salzburg-Maxglan geboren. Er studierte Theologie an der Universität Salzburg und Sozialpädagogik in Benediktbeuern. 1986 wurde er Novize in der Abtei Michaelbeuern, wo er auch 1994 zum Priester geweiht wurde. Danach arbeitete er in der stiftseigenen Hauptschule als Religionslehrer und Erzieher. Am 24. Juli 2006 wurde er vom Konvent der Salzburger Benediktinerabtei Michaelbeuern zum Abt gewählt.
Zur österreichischen Benediktinerkongregation gehören 12 Abteien und 2 selbstständige Priorate. Das Generalkapitel setzt sich aus den 14 Oberen der Klöster und je einem Delegierten der jeweiligen Mönchsgemeinschaft zusammen. Es tagt alle drei Jahre. In den 14 Benediktinerklöstern leben und wirken derzeit ca. 300 Mönche unter anderem in der Pfarrseelsorge, in Schulen und in der kategorialen Seelsorge.

(Quelle: ordensgemeinschaften.at vom 25.10.2017)

Pizza Cardinale: erste historisch dokumentierte Pizzalieferung

Pizza. Von der Lieblingspeise so vieler werden jedes Jahr weltweit Milliarden Stücke  verspeist. Während die Pizza wie wir sie heute kennen in Neapel entstanden ist, hat sie ihre Wurzeln Jahrhunderte früher, als die Menschen zur Abwechslung ihr Brot mit einer Reihe von unterschiedlichen Garnierungen und anderen Zutaten belegten. Trotz der großen Popularität des Gerichts, wissen die wenigsten, dass der Name »Pizza« zurückgeht auf die allererste Pizzalieferung an einen Bischof im zehnten Jahrhundert.

Die erste Erwähnung des Wortes »pizza« wurde in einem Dokument gefunden, das sich im Archiv der Cattedrale dei Santi Erasmo e Marciano e di Santa Maria Assunta in Gaeta, Italien, befindet. Das Dokument, betitelt als »codex diplomaticus cajtanus« war ein Pachtvertrag über die Benutzung einer Mühle und dem dazugehörigen Land, das zu diesem Zeitpunkt im Besitz der Kirche war.

Im Pachvertrag stimmte der Sohn des Herzogs Marino II., Bernardo,  zu, den Bischof von Gaeta mit Pizze für die Benutzung der Mühle zu bezahlen.

»Jedes Jahr am Hochfest der Geburt des Herrn, müssen Sie und Ihre Nachkommen Uns und Unseren Nachfolgern ohne Aufforderung die vereinbarte Pacht in Form von 12 Pizze, Schweinsschultern und Nieren, und gleichermaßen am Hochfest der Auferstehung des Herrn mit 12 Pizze und ein paar Hühnern bezahlen.«

Über die Entdeckung dieses Dokuments wurde in einer Studie von Giuseppe Nocca, einem Sozialhistoriker der Esskultur und Lehrbeauftragten am Istituto Alberghiero in Formia. In seiner Studie forscht er über die Entstehung und die Ethymologie der »Pizza« durch den Lauf der Zeiten. Obwohl das Dokument im mittelalterlichen Latein verfasst worden ist, ist der Gebrauch des Wortes »Pizza« innerhalb des Dokuments einer der ersten Verwendung dieses Begriffs im volkstümlichen  Italienisch. Nicht nur wurde die erstmalige Verwendung des Begriffs »Pizza « mit diesem Dokument belegt, sondern auch die erste dokumentierte Pizzalieferung der Geschichte!

(Quelle: ucatholic.com vom 17.10.2017)

FAIRändere die Welt am Weltmissionssonntag!

»Auch dieses Jahr lädt uns der Sonntag der Weltmission dazu ein, uns um die Person Jesu zu versammeln, dem allerersten und größten Künder des Evangeliums (Paul VI., Apostolisches Schreiben Evangelii nuntiandi, 7), der uns fortwährend aussendet, das Evangelium der Liebe des Vaters mit der Kraft des Heiligen Geistes zu verkünden. Dieser Tag lädt uns ein, erneut über die Mission im Herzen des christlichen Glaubens nachzudenken. Denn die Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch; wäre sie dies nicht, dann wäre sie nicht mehr die Kirche Christi, sondern ein Verein unter vielen anderen, der sein Ziel bald erreicht hätte und dann verschwinden würde. Deshalb sollten wir uns einige Fragen stellen, die unsere christliche Identität betreffen und unsere Verantwortung als Glaubende in einer durch zahlreiche Illusionen verwirrten Welt, die durch große Unzufriedenheit verwundet und von vielen Bruderkriegen zerrissen ist, die ungerechterweise vor allem Unschuldige treffen.« (Botschaft S.H. Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag 2017)

Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Welt. An diesem Tag sammelt mehr als eine Milliarde Katholiken in jeder Pfarre weltweit für den Aufbau der Weltkirche. Besonders sollen davon die 1.180 ärmsten Diözesen der Welt in Afrika, Asien und Lateinamerika profitieren. Die Sammlung zum Weltmissions-Sonntag ermöglicht ihre Grundversorgung und befähigt sie ihre pastoralen und sozialen Aufgaben zu erfüllen.

Wir wollen diese Solidaritätsaktion mit dem Verkauf von fair gehandelten Schokopralinen und Bio-Fruchtgummitierchen unterstützen. Dazu möchten wir herzlich zum Besuch der heiligen Messe am Weltmissionssonntag, 22. Oktober 2017, um 18.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung einladen. Nach der Messfeier besteht die Möglichkeit, die Schokopralinen und die Bio-Fruchtgummitierchen zu erwerben.