»Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft…« – Verkündigung des Herrn

Neun Monate vor dem Fest der Geburt des Herrn wird das Fest der Verkündigung gefeiert: der Tag, an dem der Engel zu Maria gesandt wurde und ihr verkündete, dass sie zur Mutter des Messias, des Gottessohnes, erwählt war. Maria, Vertreterin ihres Volkes und der Menschheit, hat mit ihrem einfachen Ja geantwortet. Die Gottesmutterschaft ist das zentrale Geheimnis im Leben Marias; alles andere zielt darauf hin oder hat dort seinen Ursprung und seine Erklärung. – Ein Fest der „Verkündigung der Geburt des Herrn“ wurde in der Ostkirche bereits um 550 am 25. März gefeiert; in Rom wurde es im 7. Jahrhundert eingeführt.

Da in diesem Jahr das Hochfest der Verkündigung des Herrn auf den Palmsonntag gefallen ist, wurde das Fest auf den Montag nach dem Weißen Sonntag verlegt.

Herzlich laden wir ein zur Feier der Messe am Montag, 9. April 2018, um 18.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung

Heilige des Monats April 2018: Heilige Maria Elisabeth Hesselblad

Die »Heilige des Monats April 2018« ist die heilige Maria Elisabeth Hesselblad. Ihren Gedenktag feiert die Kirche am 24. April. Ihre Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

»Die Verheißung Jesu erfüllt sich auf wunderbare Weise auch im Leben von Maria Elisabeth Hesselblad. Ebenso wie die aus dem selben Land stammende hl. Birgitta erwarb auch sie durch das Gebet und die im Leben gemachten Erfahrungen ein tiefes Verständnis von der Weisheit des Kreuzes«, sprach der heilige Papst Johannes Paul II. in seiner Predigt anläßlich ihrer Seligsprechung im Heiligen Jahr 2000.

»Elisabeth Hesselblad war das fünfte von 13 Kindern von Augusto Roberto Hesselblad und seiner Frau Cajsa Petersdotter Dag. Die Tochter einer lutherischen Familie wanderte im Alter von 18 Jahren in die USA aus. In New York wurde sie zur Krankenschwester ausgebildet und arbeitet dann im im Roosevelt-Hospital in diesem Beruf. Dabei kam sie in engen Kontakt zu Katholiken und entschied sich zum Übertritt; 1902 wurde sie von einem Jesuiten, der ihr geistlicher Führer wurde, in Washington in die römisch-katholische Kirche aufgenommen. Wegen einer schweren Erkrankung am Magden- / Darmtrakt, bei der man ihren Tod befürchtete, unternahm sie eine Wallfahrt zu den sieben Pilgerkirchen in Rom. Papst Pius X. genehmigte ihren Eintritt in den == Birgittenorden; sie lebte nun als arme Tochter der heiligen Birgitta ganz allein in Rom. Nach unerwarteter Genesung 1908 besuchte sie von Rom aus während drei Jahren Birgittenklöster in ganz Europa und gründete dann 1919 in Rom einen neuen Zweig des Ordens für Nonnen, die Schwestern des Heiligsten Erlösers von der heiligen Birgitta. 1923 konnte so der Birgittenorden wieder in Schweden Fuß fassen und in Djursholm – einem Ortsteil von Danderyd bei Stockholm – ein Haus eröffnen. 1931 wurde Maria Elisabeth für ihren Orden das Haus der Birgitta in Rom übergeben, das zur Ordenszentrale wurde. 1935 konnten Birgittenschwestern wieder nach Vadstena ins Ursprungshaus des Ordens einziehen. Die letzten Lebensjahre von Maria Elisabeth Hesselblad waren wieder von Krankheit gekennzeichnet. 2001 hatte der Orden 500 Schwestern in 40 Klöstern in Italien, Schweden, Finnland, der Schweiz, Indien, Mexiko und in den USA. Im Oktober 2002 wurde in Bremen das erste Birgittenkloster nach der Reformation als Kloster des neuen Ordens eröffnet; dessen Schwestern kommen aus Mexiko, Indien, Italien und Polen. Weil Maria Elisabeth Hesselblad während des Zweiten Weltkriegs Juden und politisch Verfolgte eine Heimstatt gab, ehrte die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem sie 2005 postum als Gerechte unter den Völkern. Maria Elisabeth Hesselblad wurde am 9. April 2000 durch Papst Johannes Paul II. selig- und am 5. Juni 2016 durch Papst Franziskus heiliggesprochen.« (Quelle: heiligenlexikon.de)


Gebet zur Heiligen Mutter Maria Elisabeth

Heiliger Vater, unendlich gütiger Gott,
ich danke Dir dafür, dass du mit den Gaben Deines Geistes
die heilige Mutter Maria Elisabeth Hesselblad erfüllt hast,
die ihr ganzes Leben der Liebe und dem Gebet zu Dir geweiht hat,
damit Dein Wille geschehe.
Dem Beispiel der heiligen Birgitta von Schweden folgend
hat sie das Wort des Lebens gelebt und sich unermüdlich
für die Einheit der Christen eingesetzt, damit alle
in der Fülle des katholischen Glaubens Christus den Erlöser erkennen,
der die sichtbare Einheit derer wollte, die
eingetaucht in das Taufwasser und vom Geist der Liebe besiegelt
in dem einen Stall unter dem einen Hirten leben.
Lass in mir und in allen Christen, in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche,
den Glauben, die Hoffnung und die Liebe wachsen,
damit unser Leben nach dem Beispiel von Mutter Elisabeth
ein ständiger Lobpreis und endloser Dank
vor Dir, o einziger und dreifaltiger Gott, sein möge.
Mit Demut und Vertrauen bitte ich Dich auf die Fürsprache der heiligen Mutter Elisabeth durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Hochfest der Auferstehung des Herrn

Ostern feiern wir als das höchste Fest im Lauf des Jahres. Auf Ostern hin sind die Tage im Jahr hingeordnet. In gleicher Weise richten sich die Tage der Woche auf das wöchentliche Osterfest, den Sonntag. Ostern erscheint als der Tag, der Gott gehört. Es ist der Tag, an dem Gott wirkt, Gott als der Herr über Leben und Tod. Es ist der Tag, an dem Menschen passiv sind, nichts tun. Sie hören. Sie sehen. Sie staunen. Kein Mensch ist anwesend beim Ereignis der Auferstehung. Das Faktum der Auferstehung gehört in die Nacht hinein. Wenn Gott handelt, wird der Mensch passiv. Schon am Anfang, in der Erzählung von der Erschaffung des Menschen, hören wir in der Bibel, wie über Adam ein tiefer Schlaf fällt, als Eva erschaffen wurde. Es kann keiner Zeuge sein von Gottes Wirken. Aber wir können die Spuren des Wirkens Gottes suchen und erkennen. Wir können danach, im Nachhinein, bekennen, was Gottes Tat ist. Auch an Ostern kommen wir zusammen und bekennen, dass es Licht geworden ist, dass das österliche Licht den Schrecken der Nacht überwunden hat. Eine alte Erzählung lautet: Einmal fragte ein Schüler den Meister: Was kann ich tun, um Erleuchtung zu erlangen? Der Meister antwortete: So wenig, wie du dazu tun kannst, dass am Morgen die Sonne aufgeht. Da fragt der Schüler weiter: Was für einen Zweck haben dann die spirituellen Übungen, die du lehrst? Und der Meister sagte: Du übst, damit du nicht schläfst, wenn die Sonne aufgeht. Einen sehr alten Ausdruck, um die österliche Frömmigkeit auszudrücken, fanden die Christen im Wachen. Durch das Wachsein wollte man dabei sein, wenn Christus kommt, die Stunde Christi nicht verpassen. Zuerst sind wir Zeugen, was geschehen ist. Wir feiern an Ostern, was uns die ersten Zeugen in der Bibel überliefert haben, was sie gehört und gesehen haben. In der heutigen Zeit, die so sehr von der Leistung und vom Tun bestimmt ist, setzt der Osterglaube einen Gegenakzent. Unsere Welt wird humaner, wenn auch wir uns heute neu ergreifen lassen, wenn wir uns das Evangelium, die gute Nachricht, sagen lassen.

Herzlich laden wir zur Feier des Osterhochamtes am Ostersonntag, 1. April 2018, um 18.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein.

»Fleischweihe« am Karsamstag

Den Brauch der Osterspeisensegnung kann man bis ins 7. Jahrhundert zurückverfolgen. Bischof Ulrich von Augsburg reichte im 10. Jahrhundert seinen Tischgenossen beim Ostermahl in der Auferstehungsfeier gesegnetes Lammfleisch.  In der Steiermark nimmt an der als »achtes Sakrament« bekannte Segnungsfeier jeder Vierte oder Fünfte teil.

(Geräuchertes) Fleisch, Ostereier, Kren, Osterbrot/Osterpinze, Kräuter… kann man in den Körben finden und sollen an die Leiden und die Auferstehung des Herrn. »Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…« Im Kreis der Familie tritt Christus auf diese Weise in die Mitte dieser Mahlgemeinschaft.

Herzlich laden wir zum Segnungsgottesdienst am Karsamstag, 31. März 2018, um 15.30 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein.

Palmweihe am Vorabend zum Palmsonntag

Mit der Erinnerung an einen festlichen Einzug, an den Jubel und an die Freude beginnt die Feier der Heiligen Woche am Palmsonntag. Selten birgt ein Tag eine solche Spannung in sich. Es beginnt mit der Erinnerung an das Kommen Jesu in die Stadt Jerusalem. Ein triumphaler Einzug wird von Hosiannarufen begleitet. Große Erwartungen und Hoffnungen entzünden sich an der Gestalt Jesu. Ein neuer, hoffnungsvoller Zeitabschnitt hat angefangen. Mit offenem Herzen wendet man sich Jesu zu. Und danach hören wir in der Passion vom Leiden und Sterben Jesu. Dieser Jesus, so begeistert und froh empfangen, ist der gleiche Jesus, der später von allen, selbst von seinen Jüngern, verlassen wird. Es ist Jesus, der sich allein vor dem Richter rechtfertigen muss und der allein am Kreuz stirbt. Die Feier beginnt mit dem Jubel und dem Frohlocken der Menschen. Jesus ist umgeben von einer Woge der Sympathie und der Anerkennung. Später hören wir den Ruf: Kreuzige ihn! Ob es die gleichen Menschen sind, wissen wir nicht Die Feier hört auf mit dem Schrei Jesu am Kreuz. Es ist der Schrei der Einsamkeit und des Schmerzes, der Finsternis und der Verlassenheit. Es ist der Ruf nach Gott inmitten der Nacht. Zwischen diesen beiden Seiten bewegt sich das Leben – das Leben Jesu inmitten der Menschen, die um ihn stehen. Der Palmsonntag öffnet uns die Augen und die Herzen für die Realitäten des Lebens. Auch wir begegnen den großen Erwartungen als auch dem Leid und der Einsamkeit der Menschen. Der Glaube zeigt sich nicht in einer Sonderwelt, sondern in den konkreten Bedingungen unseres Lebens auf der Erde.

Herzlich laden wir zur Feier der Vorabendmesse mit Segnung der Palmzweige am Samstag vor dem Palmsonntag, 24. März 2018, um 1830 Uhr in die Benediktskapelle im Haus der Begegnung ein.

»Hl. Josef, beschütze unsere Steiermark!«

Selten feiern wir einen Heiligen, von dem wir so wenig wissen. Selten begegnet uns ein Fest, an dem es schwerfällt, die richtigen Worte zu finden, um eine Biografie zu deuten. Mit großer Mühe versucht man, sein Leben auszuleuchten, seinen Glauben zu beschreiben, seine Art und Weise des Mitwirkens in der Heiligen Familie und im Neuen Testament. Und doch ist er ein Heiliger, über den fast nichts gesagt ist. Er steht am Rande. Er gehört zu denen, die sich in der zweiten Reihe befinden. Auch zu den biblischen Erzählungen gehört diese menschliche Realität dazu: Nicht jeder steht im Rampenlicht. Nicht jeder steht in der vordersten Reihe und erhält die erste Aufmerksamkeit. Auch in den biblischen Texten gehört es dazu, dass es Menschen gibt, die neben dem Geschehen stehen, die in irgendeiner Weise verblassen, farblos wirken, weil von ihnen konkret wenig die Rede ist, vielmehr die Aufmerksamkeit anderen gilt. Die Gestalt des Josef zeigt uns immer wieder, dass es auch zu den Geschichten des Glaubens gehört, dass Menschen leben, die nicht wissen, was sich ereignet, die sprachlos sind, die erst durch Träume anfangen, etwas zu verstehen. Was in Josef geschieht, bleibt im Verborgenen, es bleibt für die Außenstehenden verschlossen und unergründlich

Wir laden herzlich ein zur Feier der heiligen Messe zum Hochfest des hl. Josef, Bräutigams der hl. Gottesmutter, Patron des Landes Steiermark, am Montag, 19. März 2018, um 18.30 Uhr.

Heimgang Unseres Heiligen Vaters Benedikt

Der Benediktinerorden begeht am 21. März in festlichem Gedenken den seligen Heimgang ihres Heiligen Vaters Benedikt. Der heilige Papst Gregor der Große berichtet, dass er sich an seinem Todestag in das Oratorium bringen und durch den Empfang des heiligen Leibes und Blutes Christi stärken ließ.

Zu Ehren unseres Heiligen Vaters Benedikt feiern wir am Mittwoch, 21. März 2018, um 18.30 Uhr in der Benediktskapelle einen Festgottesdienst, zu dem wir herzlich einladen. Nach dem Gottesdienst bitten wir zu einer Agape.

Seliger des Monats März 2018: Seliger Clemens August Graf von Galen

Der »Selige des Monats März 2018« ist der selige Clemens August Graf von Galen, der »Löwe von Münster«. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 22. März. Seine Reliquie befindet sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

»Hart werden! Fest bleiben! Wir sind in diesem Augenblick nicht Hammer, sondern Amboß. Andere, meist Fremde und Abtrünnige, hämmern auf uns, wollen mit Gewaltanwendung unser Volk, uns selbst, unsere Jugend neu formen, aus der geraden Haltung zu Gott verbiegen. Wir sind Amboß und nicht Hammer! Aber seht einmal zu in der Schmiede! Fragt den Schmiedemeister und laßt es euch von ihm sagen: Was auf dem Amboß geschmiedet wird, erhält seine Form nicht nur vom Hammer, sondern auch vom Amboß. Der Amboß kann nicht und braucht auch nicht zurückzuschlagen, er muß nur fest, nur hart sein! Wenn er hinreichend zäh, fest, hart ist, dann hält meistens der Amboß länger als der Hammer. Wie heftig der Hammer auch zuschlägt, der Amboß steht in ruhiger Festigkeit da und wird noch lange dazu dienen, das zu formen, was neu geschmiedet wird. – Was jetzt geschmiedet wird, das sind die zu Unrecht Eingekerkerten, die schuldlos Ausgewiesenen und Verbannten. Gott wird ihnen beistehen, daß sie Form und Haltung christlicher Festigkeit nicht verlieren, wenn der Hammer der Verfolgung sie bitter trifft und ihnen ungerechte Wunden schlägt.« (Aus der Predigt des Sel. Clemens August Graf von Galen in der Liebfrauenkirche in Münster am 20. Juli 1941)

»Clemens August, als elftes von 13 Kindern des Zentrumsabgeordneten Ferdinand Graf von Galen geboren, studierte Philosophie in Fribourg in der Schweiz, dann Theologie an der Theologischen Fakultät in Innsbruck und in Münster, wo er 1904 zum Priester geweiht wurde. 1906 wurde Galen Kaplan in der Großstadtseelsorge in Berlin. Mehrfach äußerte er Skepsis gegenüber der modernen Gesellschaftsordnung, kritisierte auch die parlamentarische Demokratie der Weimarer Republik und war aktiv im konservativen Flügel der Zentrumspartei. 1919 wurde er Pfarrer in Schöneberg, das 1920 nach Berlin eingemeindet wurde, und 1929 Pfarrer in Münster. 1933 wurde er zum Bischof von Münster ernannt, schon bald trat er entschieden und öffentlich der kirchenfeindlichen Politik und der Rassenlehre der Nationalsozialisten entgegen.

1936 begrüßte von Galen zwar den Einmarsch deutscher Truppen in das seit dem Versailler Vertrag entmilitarisierte Rheinland, aber 1937 sorgte er für die Verbreitung der Enzyklika von Papst Pius XI. Mit brennender Sorge, in der das NS-Regime und seine Kirchen- und Rassenpolitik scharf verurteilt wurden. 1941 hielt Galen drei Predigten, in denen er die Beschlagnahmung von Kirchengütern und die Euthanasiemaßnahmen der Nationalsozialisten anprangerte. Nachschriften wurden in ganz Deutschland verbreitet. Aufgrund seiner mutigen Kritik wurde er als Löwe von Münster bezeichnet und auch im Ausland bekannt. Einer Verhaftung entging Galen, weil das NS-Regime um die Loyalität von Katholiken und Münsterländern fürchtete.

Ab 1945 kritisierte von Galen auch die Willkür der Besatzungsmächte, was ihm die Gegnerschaft der britischen Militärverwaltung einbrachte. 1946 wurde er in Rom zum Kardinal erhoben, kurz nach der Rückkehr starb er.

Die Seligsprechung erfolgte 2005 in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI. in Rom durch den Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal José Saraiva Martins.«

(Quelle: Heiligenlexikon.de)


Gebet zum Seligen Clemens August Graf von Galen

Barmherziger Gott, du hast deinen Diener, den Seligen Clemens August, in schweren Zeiten zum Bischof von Münster bestellt. Du gabst ihm die Kraft, unerschrocken deine Ehre, den Glauben der Kirche und das Lebensrecht schutzloser Menschen zu verteidigen und selbst ein leuchtendes Vorbild der Glaubenstreue zu sein. Er lehrte die Menschen, dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe mehr zu gehorchen, als verführerischen Menschenworten.

Auf die Fürsprache des Seligen Clemens August bitten wir dich, allmächtiger Gott: Schenke den Verkündigern des Evangeliums neuen Mut, dein Wort in Tat und Wahrheit zu bezeugen und den Christen die Einsicht, unbeirrt für die Ehrfurcht vor jedem menschlichen Leben von der Zeugung an bis zum letzten Atemzug einzutreten. Allen Menschen guten Willens aber schenke die Kraft, Gleichgültigkeit und Desinteresse in der Gesellschaft zu überwinden und sich für eine Zivilisation der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens einzusetzen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Einladung zur Kreuzwegandacht

Im Kreuzweg Jesu erkennen wir auch unser Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Da gibt es Stationen der Krankheit, der Enttäuschung oder gar des Todes, es gibt aber wohl auch welche des Glücks, wo uns Menschen begegnen, die uns lieben und uns helfen in ihrer Liebe, Stationen der Freundschaft.

Am Mittwoch, 7. März 2018, um 17.00 Uhr laden wir ein, den Leidensweg des Herrn zu meditieren. Nach dem Kreuzweg findet die Feier der hl. Messe um 18.30 Uhr statt.

Eucharistische Anbetung und Gebet um geistliche Berufe

Eine besondere Form der Anbetung Gottes ist die eucharistische Anbetung. Das persönliche Einfinden in der Gegenwart Gottes, getragen durch die Gemeinschaft, die sich vor dem Allerheiligsten versammelt hat, eröffnet einen intensiven Raum der Begegnung mit Gott.

Herzlich laden wir ein, vor dem Allerheiligsten Anbetung zu halten und Gott, unseren barmherzigen Vater, um Arbeiter für seinen Weinberg zu bitten. Die eucharistische Anbetungsstunde findet nach der Feier der heiligen Messe statt, die um 18.30 Uhr beginnt.