Heilige(r) des Tages

4. April
In Sevilla des hl. ISIDOR, Bischof und Kirchenlehrer, + 636. 
Geboren aus vornehmer romanischer Familie, folgte Isidor 600 seinem Bruder Leander in der Leitung des Bistums Sevilla. Ihm lag die asketische und wissenschaftliche Ausbildung seines Klerus am Herzen. Voraussetzung dafür waren ihm die bischöflichen Schulen. Dem gleichen Ziel sollten auch die von ihm geförderten Klosterschulen dienen. In seinen zahlreichen Werken wurde Isidor einer der großen Lehrmeister des christlichen Mittelalters.
Das Hinscheiden des seligen Kardinal BENEDIKT JOSEF DUSMET, Erzbischof von Catania, + 1894.
Spross eines ursprünglich belgischen Adelsgeschlechtes, trat er 15jährig in den Orden St. Benedikts ein, legte 1840 die feierlichen Gelübde ab und wurde 1842 zum Priester geweiht. Wegen seiner strengeren monastischen Auffassung wurde er 1847 von Palermo nach Caltanisette versetzt. 1858 wurde er in Catania Abt des dortigen Klosters. Durch seine Milde und Klugheit gelang es ihm, seine Reformideen zu verwirklichen. 1866 wurden die Mönche aus ihrem Kloster vertrieben, doch Papst Pius IX. ernannte ihn 1867 zum Erzbischof von Catania und Leo XIII. ehrte ihn 1886 mit dem Purpur des Kardinals. Der neue Bischof machte aus dem Bischofshaus ein Kloster. Zur Zeit der Choleraepidemie und des Ätnaausbruchs erwarb er sich höchste Verehrung des Volkes. 1893 weihte er, umgeben von der ersten Äbteversammlung der Geschichte, den Grundstein des Ordens-Kollegs Sant' Anselmo in Rom. Am 25. September 1988 wurde er von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
In Konstantinopel der hl. Abt PLATON, + 814.
Er wirkte als Erneuerer des monastischen Lebens und Verteidiger der Bilderverehrung auf den Synoden von Konstantinopel 786 und Nicäa 787. Wegen seines mutigen Eintretens für die Unauflöslichkeit der Ehe wurde er vom ehebrecherischen byzantinischen Kaiser verfolgt und vier Jahre verbannt.