Heilige(r) des Tages

18. Dezember
Der hl. WUNIBALD, Abt und Glaubensbote, + 761.
Der Angelsachse Wunibald machte mit seinem Vater Richard, der aber unterwegs in der Toskana starb, und seinem Bruder Willibald im Frühsommer 720 eine Pilgerfahrt nach Rom. liier traten beide in ein Kloster ein. Aber während Willibald drei Jahre später nach Palästina aufbrach, harrte Wunibald in seinem römischen Kloster aus, bis ihn sein Landsmann und Vetter Bonifatius 739 auf seiner zweiten Romreise mit nach Deutschland nahm. E r weihte Wunibald zum Priester und bestellte ihn in Thüringen zum Seelsorger eines Sprengels mit 7 Kirchen. Hier sah Wunibald seinen Bruder Willibald nach langer Trennung wieder. In den nächsten Jahren wirkte er zunächst in der Oberpfalz, dann in Mainz und schließlich begab sich Wunibald nach Eichstätt und gründete 752 in den Wäldern der Umgebung das Kloster Heidenheim zur Wiedergewinnung der Bevölkerung, die vom Rückfall ins Heidentum bedroht war. Dort starb Wunibald, getröstet durch die Anwesenheit seines Bruders Willibald. 777 übertrug Willibald den Leib Wunibalds in den Chor der neuen Klosterkirche von Heidenheim.
In Ratzeburg der hl. Bischof PHILIPP, + 1215.
Philipp, zunächst Prämonstratenser, wurde 1204 Bischof in Ratzeburg. Unermüdlich erfüllte er in seiner Diözese die bischöflichen Pflichten und pflegte das Andenken an seinen heiligen Vorgänger, den hl. Bischof Isfrid. Er selbst wurde nach einem heiligmäßigen und segensreichen Wirken am 18. Dezember 1215 in die Ewigkeit abberufen.