Heilige(r) des Tages

25. Juni
Der Heimgang des hl. PROSPER TIRO, + nach 455. 
Prosper Tiro, wahrscheinlich um 390 in Limoges geboren, wurde wohl durch die Germaneneinfälle veranlasst, nach Marseille zu übersiedeln, wo er Laienmönch wurde. Theologisch hervorragend gebildet, vertrat er entschieden die Gnadenlehre Augustins und zeichnete sich als unermüdlicher Streiter gegen die Irrlehre des Semipelagianismus aus. Nach 440 kam Prosper nach Rom, wo er Papst Leo dem I. bei der Abfassung seiner Briefe behilflich war.
Der hl. MAXIMUS von Turin, erster bekannter Bischof dieser Stadt, + um 420.
Maximus war ein volkstümlicher Prediger, der als sorgender Hirt seine Gläubigen gegen die Überbleibsel des Heidentums und gegen die Gewalttätigkeiten der Germaneninvasion zu schützen suchte.
Das Hinscheiden des hl. Abtes WILHELM VON VERCELLI, + 1142.
Geboren in Vercelli in Oberitalien, pilgerte Wilhelm, früh verwaist, 14-jährig, barfuss nach Santiago de Compostela, dann zu verschiedenen Heiligtümern in Italien und zog sich um 1115 auf einen Berg bei Avellino, östlich von Neapel, bald 'Jungfrauenberg', 'Monte Vergine', genannt, zurück und gründete dort das bekannte Marienheiligtum. Zu gleicher Zeit rief er eine Benediktinereremitenkongregation ins Leben. Er betonte in seiner Ordensregel den Geist der Einsamkeit und äußerster Armut, apostolischen Geist in der Glaubensverkündigung und die Verehrung der Gottesmutter. Der Kult für Wilhelm wurde 1785 bestätigt.