Beim Generalkapitel der Österreichischen Benediktinerkongregation in der Benediktinerinnenabtei Frauenwörth auf der Fraueninsel in Chiemsee wurde am 25. Oktober 2017 Abt Johannes Perkmann von Michaelbeuern für sechs Jahre zum Abtpräses der österreichischen Benediktiner gewählt. Er folgt auf Christian Haidinger, emeritierter Abt von Altenburg, der auch weiterhin Vorsitzender der Superiorenkonferenz ist und die Aufgabe des Abtpräses seit 2009 innehatte; für eine Wiederwahl für weitere sechs Jahre stand Haidinger nicht mehr zur Verfügung.
Johannes Perkmann wurde 1968 in Salzburg-Maxglan geboren. Er studierte Theologie an der Universität Salzburg und Sozialpädagogik in Benediktbeuern. 1986 wurde er Novize in der Abtei Michaelbeuern, wo er auch 1994 zum Priester geweiht wurde. Danach arbeitete er in der stiftseigenen Hauptschule als Religionslehrer und Erzieher. Am 24. Juli 2006 wurde er vom Konvent der Salzburger Benediktinerabtei Michaelbeuern zum Abt gewählt.
Zur österreichischen Benediktinerkongregation gehören 12 Abteien und 2 selbstständige Priorate. Das Generalkapitel setzt sich aus den 14 Oberen der Klöster und je einem Delegierten der jeweiligen Mönchsgemeinschaft zusammen. Es tagt alle drei Jahre. In den 14 Benediktinerklöstern leben und wirken derzeit ca. 300 Mönche unter anderem in der Pfarrseelsorge, in Schulen und in der kategorialen Seelsorge.
(Quelle: ordensgemeinschaften.at vom 25.10.2017)