Heilige(r) des Tages

12. Oktober
Der hl. Bischof und Märtyrer MAXIMILIAN VON PONGAU.
Maximilian war der Name eines Heiligen, der zu Bischofshofen begraben war. Über seinem Grab wurde Anfang des 8. Jahrhunderts eine Kapelle errichtet. Seine Gebeine wurden 878 nach Altötting, vor 985 durch Bischof Piligrim in den Dom von Passau übertragen. Um 990 wird er einem Freisinger Missale 'Märtyrer', in 11. Jahrhundert in einem Salzburger Missale 'Bischof' genannt. Erst die legendarische Lebensbeschreibung des 13. Jahrhunderts weiß, dass Maximilian aus Celeia stammte, Bischof in Lorch an der Enns war und um 284 als Märtyrer starb.
Der Heimgang des hl. JAKOB REM, + 1618.
In Jahre 1546 wurde Jakob Rem in Bregenz geboren, und trat 20-jährig in die Gesellschaft Jesu in Rom ein. 1573 erhielt er die Priesterweihe und wurde Subregens in Dillingen, wo er die erste Marianische Kongregation in Deutschland gründete. Später war er auch in München und Ingolstadt tätig und er wirkte durch seine Frömmigkeit und apostolische Gesinnung; nachhaltig auf die religiös-kirchliche Haltung seiner Zöglinge. Die Kapelle der 'Dreimal wunderbaren Mutter' zu Ingolstadt war der Mittelpunkt eines von ihm gegründeten marianischen Elitekreises. Jakob Ren starb am 12. Oktober 1618 zu Ingolstadt. Seine Gebeine wurden 1694 erhoben und in unserem Jahrhundert in die Liebfrauenkirche zu Ingolstadt übertragen.
Der verehrungswürdige OTTO MÜLLER, + 1944 in Berlin.
Otto Müller, 1870 geboren und 1894 zum Priester geweiht, wirkte in enger Verbindung mit dem Volksverein für das katholische Deutschland. 1906 wurde er Diözesanpräses der katholischen Arbeiterbewegung in Köln, und 1918 Verbandspräses für Westdeutschland. Als unentwegter Gegner des Nationalsozialismus wurde er nach dem 20. Juli 1944 verhaftet und starb am 12. Oktober 1944 im Gefängnis zu Berlin.