Vorabend zum Hochfest des Heimgangs unseres heiligen Vaters Benedikt

Wir haben bald die erste Hälfte der österlichen Bußzeit hinter uns gebracht. Traditionell feiern wir Benediktiner am 21. März das Hochfest des Heimgangs unseres Heiligen Vaters Benedikt, das wir im Haus der Begegnung in diesem Jahr am Vorabend feiern wollen.

„Nach Gregor dem Großen nimmt der Auszug aus dem abgelegenen Tal des Anio zum Monte Cassio – einer Anhöhe, die die ausgedehnte umliegende Ebene beherrscht und von weitem sichtbar ist – einen symbolischen Charakter an: Das monastische Leben in der Verborgenheit hat seine Daseinsberechtigung, aber ein Kloster hat auch seinen öffentlichen Zweck im Leben der Kirche und der Gesellschaft, es muss dem Glauben als Lebenskraft Sichtbarkeit verleihen. Als Benedikt am 21. März 547 sein irdisches Leben abschloss, hinterließ er tatsächlich mit seiner ‚Regel‘ und mit der von ihm gegründeten benediktinischen Familie ein Erbe, das in den vergangenen Jahrhunderten in der ganzen Welt Früchte getragen hat und noch immer trägt.“ (Papst em. Benedikt XVI., Katechese über den hl. Benedikt)

Herzlich laden wir zur Feier der heiligen Messe am Vorabend zum Hochfest des Heimgangs unseres Heiligen Vaters Benedikt, 20. März 2022, um 18.30 Uhr ein.

Aufgrund der Größe unserer Kapelle ist das Mitfeiern des Gottesdienstes ausschließlich nur mit Tragen einer FFP2-Maske möglich.

Fünfmal Bronze für Dveri Pax bei den »DWWA 2021«

Unser Weingut nahm auch 2021 an den 18. »Decanter World Wine Awards« teil. An 15 Tagen im Juni 2021 verkosteten und bewerteten 170 Weinexperten, darunter 44 Masters of Wine und 11 Master Sommeliers, 18.094 Weine aus 56 Ländern und vergaben 50 mal »Best in Show«, 179 Platin-, 635 Gold-, 5.607 Silber- und 8.332 Bronzemedaillen.

Die Decanter World Wine Awards (DWWA) sind der größte und einflussreichste Weinwettbewerb der Welt. Die DWWA werden von den besten Weinexperten aus der ganzen Welt beurteilt und sind international für ihre strengen Bewertungsverfahren bekannt.

Folgende Auszeichnungen erhielt unser Weingut Dveri Pax:

Sauvignon 2020

Punkte: 89
Degustationsnotiz der Jury: »Zartes blumiges Bukett mit Salbei und Minze. Cremig und elegant mit stählernen Erbsenschotenaromen und einem angenehmen Abgang.«

Furmint/Šipon Ilovci 2019

Punkte: 89
Degustationsnotiz der Jury: »Blumiges Bukett mit Pfirsich- und Granny-Smith-Noten. Elegant, mit reifer Säure, toller Struktur und langem Abgang.«

Modra frankinja/Blaufränkisch Rosé 2020

Punkte: 88
Degustationsnotiz der Jury: »Im Bukett Erdbeeren, Himbeeren und Kirsche. Leicht und erfrischend. Sehr angenehm und schmeckt nach mehr.«

Renski rizling/Riesling halbsüß 2020

Punkte: 87
Degustationsnotiz der Jury: »Kräftige Blumen- und Lavendelaromen mit Bitterzitrone und Mandel. Reif und sauber mit ausgezeichnetem Sortencharakter.«

Šipon 2019

Punkte: 86
Degustationsnotiz der Jury: »Aromen von Zitrus, Thymian und Minze. Ausgeprägt und vielversprechend mit Zitronensaftcharakter. Einfach und erfrischend.«

Weine von Dveri Pax können im Weinverkauf im Haus der Begegnung erworben werden!

Gedenktag der hl. Corona 2021

Am Gedenktag der heiligen Corona, Patronin gegen Seuchen, bitten wir im Gebet um ihre Fürsprache vor Gottes Thron:

»Heilige Corona, Du Trösterin, wir flehen zu Dir in Angst und Sorge um uns und unsere Liebsten. Auch Du warst in Sorge um Dein Schicksal und das Schicksal Deines heiligen Mannes. Du spendetest Hoffnung, als für Dich keine andere Hoffnung war als Gott allein. So bitten wir mit Dir vereint, die Du bei unserem Vater bist.
Heilige Corona, Du Märtyrerin, wir rufen zu Dir in großer Furcht vor Krankheit und Tod. Als Dein Leben bedroht wurde, bliebst Du standhaft im Glauben und in der Liebe. Bitte Gott für uns, dass auch er uns nun die Kraft schenke, auf ihn zu vertrauen und besonders für die Kranken und Schwachen in Liebe dazusein. So bitten wir mit Dir vereint, die Du bei unserem Vater bist«
(Aus einer Novene zur hl. Corona von R. Rodriguez)

Reliquie des seligen Carlo Acutis

Gepriesen sei der Name des Herrn, halleluja! Mit großer Freude haben wir heute die Reliquie des seligen Carlo Acutis in unserem Haus begrüßt. Seliger Carlo, bitte für uns in dieser schweren Zeit!

Aschermittwoch: Beginn der österlichen Bußzeit

Österliche Bußzeit (Fastenzeit) heißt nicht nur, weniger essen und trinken, sondern grundsätzlich weniger für sich selbst fordern und verbrauchen. Der Sinn: Der ganze Mensch soll frei werden und sich selbst wiederfinden; er soll das einüben und verwirklichen, was wir durch die Taufe geworden sind: ein neuer Mensch, in dem Christus sichtbar wird. Das Gesetz Christi heißt: nicht fordern, sondern schenken; loslassen, sich selber lassen und wie durch den Tod hindurch das neue, größere Leben gewinnen.


Sieben Bitten für die Fastenzeit

Herr, gib mir bitte die Einsicht mein Leben zu überprüfen und zu ändern.

Herr, schenke mir die Lust meinen Konsum frei und fair zu gestalten.

Herr, entzünde in mir die Sehnsucht geliebt zu werden und zu lieben – immer und  jetzt.

Herr, komm mir mit deinem Frieden zuvor. Damit ich die Wut besänftige. 

Herr, stupse mich an, dass ich täglich das Weltweh lindere und solidarisch lebe.

Herr, in deiner Weite ruhe ich mich aus. Lehre mich, die Grenzen anzunehmen.

Herr, du bist mein Gott. Träume mit mir, dass die Kraft der Auferstehung uns je neu trägt.

(Michael Lehmler)

10. Februar: Fest der hl. Scholastika

Am 10. Februar feiern wir das Fest der heiligen Scholastika, der Zwillingschwester unseres heiligen Vaters Benedikt.

Über Scholastika haben wir Nachrichten nur durch den legendären Bericht des Papstes Gregor d. Gr. Scholastika war eine Schwester des hl. Benedikt und wohnte als gottgeweihte Jungfrau nicht weit vom Kloster Monte Cassino. In nur sieben Kilometer Entfernung gründete Scholastika ebenfalls ein Kloster, den Konvent von Piumarola: Keimzelle des weiblichen Zweiges des Benediktinerordens, der erste Ort, an dem Ordensfrauen der Regel des heiligen Benedikt folgten.

Scholastika empfahl ihren Mitschwestern, die Regel der Stille zu befolgen und nicht das Gespräch mit Menschen von außerhalb des Klosters zu suchen, mochten es auch fromme Besucher sein. „Schweigt oder sprecht von Gott, denn nichts sonst in der Welt ist es wert, dass man darüber redet”, soll sie gesagt haben, jedenfalls ihrem päpstlichen Biographen zufolge.

Von Gott redete Scholastika am liebsten mit ihrem Zwillingsbruder: Einmal im Jahr besuchte sie ihn zu einem geistlichen Gespräch. Das Letzte dieser Gespräche ist bemerkenswert, dass es bis in die Nacht hinein verlängert wurde; Scholastika hat den Bruder dazu gezwungen, indem sie durch ihr Gebet ein plötzliches Gewitter bewirkte, das ein Verlassen des Hauses unmöglich machte. Scholastika „war mächtiger, weil sie die größere Liebe hatte“, sagt Gregor. Drei Tage später sah Benedikt die Seele seiner Schwester in Gestalt einer Taube zum Himmel aufsteigen. Ihren Leib ließ er in dem Grab beisetzen, das für ihn selbst bestimmt war.

Silbernes Professjubiläum von Abt Gerhard

Unser hochwürdigster Herr Prälat Abt Mag. Gerhard Hafner O.S.B. feiert heute, am 30 November, sein Silbernes Professjubiläum. Wir gratulieren ihm dazu herzlichst und wünschen ihm viel Gesundheit, Kraft und Gottes gnadenreichen Segen!

Die Fotos stammen von der gestrigen Vesper, in der Abt Gerhard seine Profess erneuert hat.

Heiliger des Monats April 2020: Hl. Josef Benedikt Cottolengo

Der »Heilige des Monats April« ist der heilige Josef Benedikt Cottolengo. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 30. April.

Am 2. Mai 2010 stattete Papst em. Benedikt XVI. der norditalienischen Stadt Turin einen Pastoralbesuch ab, wo er unter anderem das von seinem Namensvetter, dem heiligen Giuseppe Benedetto (Joseph Benedikt) Cottolengo, gegründete Sozialwerk besuchte. Bereits in seiner ersten Enzyklika „Deus caritas est“ hatte Benedikt XVI. ihn neben weiteren Sozialheiligen als Vorbild der Nächstenliebe erwähnt: „Heiligengestalten wie Franz von Assisi, Ignatius von Loyola, Johannes von Gott, Kamillus von Lellis, Vinzenz von Paul, Louise de Marillac, Giuseppe B. Cottolengo, Johannes Bosco, Luigi Orione und Mutter Teresa von Kalkutta — um nur einige zu nennen — sind berühmte Vorbilder sozialer Liebestätigkeit für alle Menschen guten Willens. Die Heiligen sind die wahren Lichtträger der Geschichte, weil sie Menschen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe sind.“ Der Gedenktag des „Italienischen Apostels der Nächstenliebe“, der 1934 von Papst Pius XI. heiliggesprochen wurde, wird am 30. April gefeiert. Giuseppe Benedetto Cottolengo wurde am 3. Mai 1786 im piemontesischen Bra unweit von Turin geboren. Seine Familie gehörte zum Mittelstand und war tief im Glauben verwurzelt. Schon früh entschloss er sich, Priester zu werden. Er wurde am 8. Juni 1811 geweiht und nach seiner Kaplanszeit nach Turin geschickt, um seine theologischen Studien fortzusetzen, die er 1816 abschloss. Anschließend wurde er Kanoniker an der Basilika „Corpus Domini“, wo er sich vor allem der Predigt und der Beichte widmete. Daneben widmete er sich der Armenfürsorge. Er entwickelte eine Spiritualität, die ihn zu einer immer größeren Abkehr von materiellen Gütern führte und ihn nach einer neuen Form suchen ließ, seine priesterliche Berufung zu leben. Am 2. September 1827, mit 41 Jahren, hatte Cottolengo ein einschneidendes Erlebnis: An das Sterbelager einer Frau gerufen, fand er diese in einem armseligen Stall vor, im sechsten Monat schwanger und umringt von weinenden Kindern und ihrem verzweifelten Ehemann. Dieser hatte versucht, seine an Tuberkulose erkrankte Frau in mehreren Krankenhäusern unterzubringen, war aber überall abgewiesen worden. Cottolengo verstand, dass Gott ihn rief, ein Heim für jene Menschen zu schaffen, die an keinem anderen Ort aufgenommen werden. Am 17. Januar 1828 eröffnete er das erste Heim für notleidende Menschen bei der Basilika „Corpus Domini“. Als dieses drei Jahre später geschlossen werden musste, da die Stadt den Ausbruch einer Cholera-Epidemie befürchtete, errichtete Cottolengo ein neues Heim in Turin, unterstützt von Lorenzo Granetti, dem Leibarzt von König Carlo Alberto von Savoyen. Granetti wurde der erste Direktor der „Piccola Casa della Divina Provvidenza“ (Kleines Haus der Göttlichen Vorsehung). Bis heute ist es das Mutterhaus des Sozialwerkes, zu dem 35 Häuser in Italien und fünfzehn weitere in Europa, Asien, Amerika und Afrika gehören. Körperlich und geistig behinderte Menschen finden hier ebenso Aufnahme wie Arme und Kranke, Drogensüchtige, Obdachlose und Flüchtlinge. Cottolengo gründete außerdem drei Ordensgemeinschaften (für Schwestern, Laienbrüder und Priester), die in den Heimen tätig sind. Daneben sind zahlreiche Laien ehrenamtlich in die Arbeit eingebunden. Mit 55 Jahren erkrankte Cottolengo an Typhus. Er starb am 30. April 1842 im Haus seines Bruders Luigi, der ebenfalls Priester war, in Chieri im Randgebiet von Turin. Der heilige Cottolengo konnte, so Benedikt XVI. in Turin, „in jedem Menschen, auch in denen, die am Rande der Gesellschaft stehen, eine große Würde erkennen. Er hatte verstanden, dass jene, die mit Leiden und Ablehnung konfrontiert sind, dazu neigen, sich zu verschließen und zu isolieren und Misstrauen gegenüber dem Leben zu zeigen. Soviel menschliches Leiden auf sich zu nehmen bedeutete für unseren Heiligen daher, Beziehungen liebevoller, vertrauter und unmittelbarer Nähe zu schaffen und Strukturen ins Leben zu rufen, die diese Nähe fördern können, im Stil der Familie, der auch heute noch gepflegt wird“. (Quelle: Die Tagespost, 25. April 2018)


Gebet zum heiligen Josef Benedikt Cottolengo

Heiliger Josef Cottolengo, du hast in deinem Leben ein großes Mitgefühl für die Armen gezeigt. Erbitte mir ein gutes Herz, das aufmerksam ist auf die Leiden der Schwächeren. Dein Vertrauen in die göttliche Vorsehung hat nie gewankt. Erwirke mir den Blick des Glaubens, um jeden Tag alle Aufmerksamkeiten erfassen zu können, die Gott Vater mir schenkt. Hilf, dass uns in unseren Gemeinschaften und in unseren Leben nie diese einfache und klare Sicherheit verloren geht: Gott sieht vor!

Heiliger Josef Cottolengo, richte auf mich und alle, die mir lieb sind, deinen mitfühlenden Blick. Hilf uns in unseren Nöten und erbitte für uns die Gnaden, die wir notwendig haben, befreie uns aus allen Gefahren und schenke uns die Fähigkeit, Gott über alles lieben zu können. Heiliger Josef Benedikt Cottolengo, bitte für uns!

(Quelle: comunitacenacolo.it)